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30.10.2012

15:27 Uhr

Börse New York

„Sandy“ sorgt weiter für Stillstand an der Wall Street

Auch am Dienstag wird an der Wall Street nicht gehandelt. Zu stark überflutungsgefährdet ist das Gebiet um die Börse herum. Ob der Handel am Mittwoch wieder aufgenommen werden kann, ist nicht sicher.

Wegen „Sandy“ geschlossen: Wall Street in New York. dpa

Wegen „Sandy“ geschlossen: Wall Street in New York.

New YorkDie US-Börsen bleiben wegen des Hurrikans „Sandy“ auch am Dienstag geschlossen. Weil der Nahverkehr stillsteht, können die Händler nicht zur Arbeit kommen. Zudem liegt die Wall Street in einer Gegend, die überflutungsgefährdet ist. Ab Mittwoch soll die Börse dann nach Angaben des Betreibers wieder öffnen, sofern es die Wetterbedingungen zulassen. Die Vertreter der Handelsplätze berieten über die nächste Schritte. Die Entscheidung darüber solle am Dienstagvormittag (Ortszeit) fallen, sagte ein Insider.

Es wäre der dritte Tag in Folge ohne Präsenz- oder elektronischen Handel an der Wall Street. „Sandy“ hat Teile der Millionenmetropole New York mit einer mehr als vier Meter hohen Flutwelle überschwemmt. Mindestens 15 Menschen sind ums Leben gekommen.

Zuletzt war die Börse 1985 wegen eines Sturmes geschlossen geblieben - damals war Hurrikan „Gloria“ der Grund. Auch nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 stand der Handel an der berühmten Wall Street still. Am 8. Januar 1996 hatte die NYSE wegen eines Wintersturms die Handelszeiten verkürzt.

Von

dpa

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