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02.01.2015

23:32 Uhr

Börse New York

Schwache Konjunkturdaten belasten US-Börsen

Die Erholung vom schwachen Jahresausklang will nicht gelingen. Wenig Handel und schlechte Konjunkturwerte sorgen am amerikanischen Aktienmarkt für Kopfschmerzen. Die US-Börsen haben am Freitag kaum verändert geschlossen.

Da lachen die Händler in New York: Der Rückblick auf das vergangene Jahr fällt ohne Reue aus. Reuters

Da lachen die Händler in New York: Der Rückblick auf das vergangene Jahr fällt ohne Reue aus.

Belastet von enttäuschenden Konjunkturdaten haben die New Yorker Börsen am Freitag kaum verändert geschlossen. Die Bauausgaben fielen in den USA im November überraschend. Sie sanken um 0,3 Prozent auf einen auf das Jahr hochgerechneten Wert von 975 Milliarden Dollar.

Von Reuters befragte Experten hatten mit einem Plus von 0,3 Prozent gerechnet. Im Oktober hatte es noch ein Plus von revidiert 1,2 Prozent gegeben. Zudem fiel der ISM-Index des Verarbeitenden Gewerbes in den USA mit 55,5 Punkten im Dezember schwächer aus als erwartet.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging 0,1 Prozent höher auf 17.833 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste S&P-500 trat bei 2058 Punkten auf der Stelle, der Index der Technologiebörse Nasdaq verringerte sich um 0,2 Prozent auf 4726 Stellen. Im Wochenvergleich ließ der Dow 1,2 Prozent, der S&P 1,5 Prozent und der Nasdaq 1,7 Prozent Federn.

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Bei den Einzelwerten brachen die Aktien von Ballard Power um rund acht Prozent ein. Der Brennstoffzellen-Hersteller hatte zuvor erklärt, seine Umsatz- und Gewinnziele 2014 nicht erreichen zu können, nachdem zwei Lizenzabkommen geplatzt seien.

Spekulationen auf einen baldigen Startschuss für Staatsanleihekäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) drückten den Euro am Freitag auf ein Viereinhalb-Jahres-Tief. Die Gemeinschaftswährung fiel am ersten Handelstag des neuen Jahres um bis zu 0,8 Prozent auf 1,2004 Dollar.

Am deutschen Aktienmarkt trübten ebenfalls maue Konjunkturdaten die Stimmung. Der Dax ging 0,4 Prozent schwächer bei 9764 Punkten aus dem Handel, der EuroStoxx50 verlor 0,2 Prozent. Die Industrie in der Euro-Zone kam im Dezember kaum vom Fleck: Produktion, Aufträge und Beschäftigung blieben weitgehend unverändert zum Vormonat.

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An der New York Stock Exchange wechselten rund 650 Millionen Aktien den Besitzer. 1696 Werte legten zu, 1376 gaben nach und 105 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,43 Milliarden Aktien 1185 im Plus, 1555 im Minus und 115 unverändert.

Die US-Kreditmärkte legten zu. Die zehnjährigen Staatsanleihen gewannen 13/32 auf 101-3/32. Die Rendite gab auf 2,128 Prozent nach. Der 30-jährige Bond rückte um 1-2/32 auf 106-5/32 vor und rentierte mit 2,698 Prozent.

Händler begründeten die Aufschläge mit einer Flucht der Investoren in die als sicher geltenden Bonds. Grund waren auch die unerwartet schwachen Konjunkturdaten. Zudem schürte der Rückgang der Ölpreise bei den Anlegern Sorgen vor einer Deflation.

Von

rtr

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