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17.04.2012

22:24 Uhr

Börse New York

Spanien und Quartalszahlen treiben Wall Street ins Plus

Der Dow Jones baut seine Gewinne weiter aus. Der amerikanische Leitindex profitiert vor allem von guten Konjunkturdaten aus Europa. Auch der US-Immobilienmarkt sorgt für gute Stimmung.

Wie der Wall-Street-Handel lief

Video: Wie der Wall-Street-Handel lief

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DüsseldorfDie Wall Street hat am Dienstag dank neuer Hoffnungen auf eine Beruhigung der Euro-Schuldenkrise zugelegt. Zudem trieben starke Quartalszahlen von Coca-Cola, Goldman Sachs und Johnson & Johnson die Kurse an. Nach fünf Verlusttagen in Folge griffen die Anleger zudem bei Apple-Aktien wieder zu.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte legte 1,5 Prozent auf 13.115 Punkte zu und pendelte im Verlauf zwischen 13.131 und 12.921 Stellen. Der breiter gefasste S&P-500 stieg 1,6 Prozent auf 1390 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 1,8 Prozent auf 3042 Punkte. Der Dax hatte mit einem Plus von 2,65 Prozent bei 6801 Punkten geschlossen. „Einer der größten Sorgenpunkte ist Spanien gewesen“, sagte Art Hogan von Lazard Capital Markets in New York. „Wenn das Land Anleihen zu akzeptablen Zinsen platzieren kann, ist der Markt in der Lage, sich auf die Berichtssaison zu konzentrieren. Und bisher haben die Bilanzen die Erwartungen übertroffen.“

Spanien sammelte bei einer Anleihenauktion mehr Geld ein als erwartet. Zwar muss das schuldengeplagte Land für die kurzfristigen Papiere mehr Zinsen zahlen als zuvor, jedoch dämpfte die hohe Nachfrage Befürchtungen der Anleger vor einem neuen Aufflammen der europäischen Schuldenkrise.

Der Tag an den Märkten (Stand 18:05 Uhr)

Dax

- 0,19 Prozent (Schlusskurs vom Freitag)

Euro Stoxx 50

+ 0,1 Prozent

Dow Jones

- 0,3 Prozent

Nikkei

+ 0,1 Prozent

Euro

1,2302 Dollar (+/- 0 Prozent)

Gold

1.602 Dollar (- 0,7 Prozent)

Öl (Brent)

106,40 Dollar (+ 1,2 Prozent)

Die gute Stimmung konnte auch von dem unerwarteten Rückgang der Wohnbaubeginne im März nicht wirklich gestört werden. Der Immobiliensektor in den USA befindet sich seit Jahren in der Krise. Allerdings stieg die Zahl der erteilten Baugenehmigungen auf den höchsten Stand seit dreieinhalb Jahren. Experten gehen daher davon aus, dass die Branche in diesem Quartal erstmals seit 2005 wieder zum Wachstum der US-Wirtschaft beitragen könnte.

Bei den Einzelwerten standen eine Reihe großer Namen im Fokus, die vor dem Handelsstart ihre Zahlen präsentiert hatten. Die Papiere der Bank Goldman Sachs gaben um 0,7 Prozent nach, obwohl das Geldinstitut mehr verdiente als erwartet. Die Titel von Johnson und Johnson stiegen trotz der Vorlage enttäuschender Umsätze um etwa 0,4 Prozent. Apple-Titel legten etwas mehr als fünf Prozent zu, nachdem der Wert am Vortag von Gewinnmitnahmen gezeichnet worden war.

Der Getränkehersteller Coca-Cola legte dank Rückenwind aus den Schwellenländern ein Quartalsergebnis vor, das die Prognosen der Analysten übertraf. Coca-Cola-Papiere gewannen zwei Prozent.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 0,71 Milliarden Aktien den Besitzer. 2310 Werte legten zu, 685 gaben nach und 104 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,53 Milliarden Aktien 1940 im Plus, 603 im Minus und 93 unverändert.

Kommentare (4)

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Brasil

17.04.2012, 23:54 Uhr

Echt lächerlich! Wieso regen alle, auch die Politiker von Krise? War keine Krise, ist keine Krise und wird niemals eine Krise sein! Alles nur Verschörungstheorien!

Schöne, gute alte Welt!
Dieses Käseblatt sollte NIEMALS mehr auch nur die Anfangsbuchstaben des Wortes Krise auch nur erwähnen!

Man kommt sich vor, wie in einer geschlossenen Anstalt unter lauter Gehirnamputierten!

Ben

18.04.2012, 07:43 Uhr

Und die Medienhuren verbreiten diesen Schwachsinn......
Armselig geht die Welt zugrunde....

danzka

18.04.2012, 08:12 Uhr

"Das Grundübel bleibt, dass die Staaten nicht mit Geld umgehen können"

Die nächste Krise lässt sich wohl nicht mehr mit Geld lösen:

http://bit.ly/I50mNf

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