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25.10.2013

22:14 Uhr

Börse New York

Stabiler Rückenwind durch Rekordumsätze

Starke Bilanzen der großen Konzerne hielten die Kurse an der New Yorker Börse auf einem hohen Niveau. Ganz oben auf der Einkaufsliste der Händler standen am Freitag die Aktien von Amazon und Microsoft.

Börsenhändler in New York. ap

Börsenhändler in New York.

New YorkÜberzeugende Bilanzen von Amazon und Microsoft haben an der Wall Street am Freitag für gute Stimmung gesorgt. Die jüngste Rally schien jedoch etwas an Schwung zu verlieren, während sich die Indizes ihren Höchstständen annäherten.

Wichtigstes Zugpferd bei dem Anstieg waren die Aktien von Microsoft, die fast sechs Prozent zulegten. Der Software-Pionier verzeichnete einen Rekordumsatz und verkaufte mehr "Surface"-Tablets als erwartet.

Wie der Wall Street Handel lief

Video: Wie der Wall Street Handel lief

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Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,4 Prozent höher bei 15.570 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 stieg 0,4 Prozent auf 1759 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,4 Prozent auf 3943 Punkte. Im Wochenvergleich verbesserte sich der Dow-Jones-Index um 1,1 Prozent, der S&P-500 um 0,9 Prozent und die Nasdaq um 0,7 Prozent.

Der Dax in Frankfurt war im Handelsverlauf erstmals über die Marke von 9000 Punkten gesprungen und ging bei 8985,74 Punkten aus dem Handel.

Was seit der Lehman-Pleite aus 100.000 Euro wurde

US-Dollar

93.951 Euro

Sparbuch

103.100 Euro

Tagesgeld

107.600 Euro

Zehnjährige US-Staatsanleihe

125.607 Euro

Bondindex Rex

128.958 Euro

Rohöl (Brent)

130.859 Euro

Zehnjährige Bundesanleihe

131.206 Euro

Dax

142.031 Euro

Nikkei-225

147.685 Euro

Dow Jones

173.651 Euro

Gold

180.185 Euro

FTSE China

181.333 Euro

MDax

193.279 Euro

Silber

214.136 Euro

Quelle

Thomson Reuters, FMH; Startdatum: 15. September 2008; in Euro gerechnet. Enddatum: 15. September 2013

Einige Analysten schrieben den jüngsten Trend zu Aktien auch dem Mangel an Alternativen zu. "Aktien sind derzeit keinem Wettbewerb durch festverzinsliche Papiere ausgesetzt. Hinzu kommt diese lange Periode niedriger Zinsen", sagte Investment-Stratege Rick Meckler von LibertyView Capital Management.

Ins Bild an der Börse passten auch die jüngsten Konjunkturdaten. Der Auftragseingang für langlebige Güter stieg im September um 3,7 Prozent und damit stärker als erwartet. Gleichzeitig jedoch gab Douglas DePietro von Evercore Partners zu bedenken: "Der Markt ist zuletzt etwas müde geworden. Es ist nicht ausgeschlossen, dass wir nahe den Allzeit-Hochs konsolidieren müssen."

Bei den Einzelwerten standen neben Microsoft der Paket-Dienst UPS, Online-Händler Amazon sowie der Konsumgüter-Hersteller Procter & Gamble im Fokus.

Amazon wuchs im abgelaufenen Quartal stärker als erwartet und überraschte Anleger mit einem positiven Ausblick auf das Weihnachtsgeschäft. Die Aktie stieg um mehr als neun Prozent.

Die Titel des Pampers-Konzerns Procter & Gamble konnten sich nach anfänglichen Kursgewinnen nicht halten und gaben knapp ein Prozent nach, obwohl das Unternehmen einen Gewinnanstieg vermeldete.

UPS überzeugte mit einem höheren Überschuss dank einer stärkeren Nachfrage auf dem Heimatmarkt. Das Papier legte 1,2 Prozent zu.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 0,69 Milliarden Aktien den Besitzer. 1741 Werte legten zu, 1243 gaben nach und 102 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,21 Milliarden Aktien 1199 im Plus, 1348 im Minus und 103 unverändert

Von

rtr

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