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12.10.2015

22:56 Uhr

Börse New York

Träger Montag an der Wall Street

Die Anleger an der Wall Street haben sich am Montag kaum aus der Deckung getraut. Sie warten auf Unternehmenszahlen und sorgen sich um Chinas Wirtschaft. Eine Übernahmeofferte sorgte indessen für Bewegung.

Anleger an der Börse in New York: Warten auf die Großbanken. dpa

Wall Street

Anleger an der Börse in New York: Warten auf die Großbanken.

New YorkKurz vor der Hauptphase der mit Spannung erwarteten Bilanzsaison haben sich Anleger an der Wall Street am Montag kaum aus der Deckung gewagt. In dieser Woche veröffentlichen etwa die Großbanken JPMorgan, Goldman Sachs, Bank of America, Wells Fargo und die Citigroup ihre Zahlen.

Marktteilnehmer sprachen von einem sehr ruhigen Handelstag. Dieser Montag ist außerdem ein Feiertag (Columbus Day). Einige Investoren blieben deshalb der Wall Street fern. Am Anleihemarkt wird nicht gehandelt, und die Banken des Landes sind geschlossen.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,3 Prozent höher auf 17.132 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 rückte 0,1 Prozent auf 2017 Zähler vor. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,2 Prozent auf 4838 Punkte. In Frankfurt ging der Dax 0,2 Prozent fester bei 10.119,83 Punkten aus dem Handel. Der EuroStoxx50 stagnierte bei 3250,92 Zählern.

Bei den Einzelwerten standen die Papiere des Datenspeicher-Spezialisten EMC im Blickpunkt. Dieser wird für insgesamt 67 Milliarden Dollar vom Computerkonzern Dell übernommen. EMC-Papiere zogen 1,8 Prozent an.

Eli Lilly verbuchten dagegen den größten Kurssturz seit der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers im Herbst 2008. Die Aktien brachen um bis zu neun Prozent ein, nachdem die Pharmafirma die Entwicklung eines Herzmittels wegen enttäuschender Testergebnisse eingestellt hatte. Aus dem Handel ging das Papier mit einem Minus von 7,8 Prozent.

Abgestraft wurden auch die Anteilsscheine von Twitter mit einem Kursabschlag von fast sieben Prozent. Der US-Kurznachrichtendienst plant nach Informationen der Technologie-Internetplattform Re/code einen konzernweiten Stellenabbau. Es sei noch unklar, wie viele der derzeit etwa 4100 Mitarbeiter entlassen würden. Laut der Internetplattform ist es wahrscheinlich, dass ein Großteil Ingenieure sind.

Auch Empfehlungen im US-Anlegermagazin „Barron's“ bewegten: Die Papiere von Mattel gewannen mehr als ein halbes Prozent. Dem Spielzeughersteller wird eine Trendwende zugetraut.

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Der Kurs des Euro kam am Montag unter dem Strich kaum vom Fleck. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1360 Dollar. An der New York Stock Exchange wechselten rund 710 Millionen Aktien den Besitzer. 1583 Werte legten zu, 1442 gaben nach und 143 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,33 Milliarden Aktien 1328 im Plus, 1435 im Minus und 153 unverändert.

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