Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

28.08.2014

23:07 Uhr

Börse New York

Ukraine-Krise drückt US-Aktienmärkte

Trotz guter Konjunkturdaten geht die Wall Street am Donnerstag mit Verlusten aus dem Handel. Der Grund sind Meldungen über russische Truppen in der Ukraine. Bei den Einzelwerten stand Abercrombie & Fitch unter Druck.

Für Händler in New York gibt es wenig zu lachen: Die Ukraine-Krise sorgt für Verluste an der Wall Street. AFP

Für Händler in New York gibt es wenig zu lachen: Die Ukraine-Krise sorgt für Verluste an der Wall Street.

New YorkDie Furcht vor einer weiteren Zuspitzung der Ukraine-Krise und enttäuschende Nachrichten heimischer Einzelhändler haben am Donnerstag die Börsen in den USA belastet. Weitere Verluste dürften laut Börsianern durch starke Daten zur heimische Konjunktur gemildert worden sein.

Der Dow Jones Industrial verringerte im Handelsverlauf sein Minus und schloss mit einem Abschlag von 0,25 Prozent auf 17.079,57 Punkten. Zur Wochenmitte hatte sich der US-Leitindex nach seiner jüngsten Rekordjagd kaum vom Fleck bewegt.

Der S&P-500-Index, der am Dienstag erstmals über 2000 Punkten geschlossen hatte, ging mit minus 0,17 Prozent auf 1996,74 Punkten aus dem Tag. Der Technologie-Auswahlindex Nasdaq 100 sank um 0,17 Prozent auf 4066,27 Punkte.

Mit Blick auf die Kämpfe in der Ukraine warf die Nato mittlerweile Russland eine „beachtliche Eskalation“ des militärischen Einsatzes vor und veröffentlichte entsprechende Satellitenbilder. „Die Bilder liefern zusätzliche Beweise dafür, dass russische Soldaten, die mit hochmodernen Waffen ausgerüstet sind, innerhalb des souveränen Territoriums der Ukraine operieren“, sagte der niederländische Brigadegeneral Nico Tak. Die USA und zahlreiche andere Mitglieder des Uno-Sicherheitsrats kritisierten Russland scharf.

Konjunkturseitig waren die aktuellen Daten vom US-Häusermarkt überraschend stark ausgefallen. Zudem war die Wirtschaft der Vereinigten Staaten im zweiten Quartal überraschend stark gewachsen. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe waren in der abgelaufenen Woche entgegen den Erwartungen von Experten gesunken.

US-Einzelhändler enttäuschten hingegen. Der Haushaltswaren-Experte Williams-Sonoma rechnet für das dritte Quartal mit weniger Gewinn als von Analysten bisher erwartet. Die Aktien brachen um knapp zwölf Prozent ein.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×