Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

25.09.2014

00:28 Uhr

Börse New York

US-Anleger atmen durch

Nach den kräftigen Verlusten vom Vortag zeigt sich die Wall Street wieder stabilisiert. Starke Zahlen vom Immobilienmarkt verhelfen zum Auftrieb. Vor allem der Absatz von Einfamilienhäuser im August beflügeln die Märkte.

Aktuell geben Europas Börsen die Richtung an der Wall Street vor. ap

Aktuell geben Europas Börsen die Richtung an der Wall Street vor.

New YorkStarke Daten vom Immobilienmarkt haben der Wall Street am Mittwoch Auftrieb gegeben. Nach drei Tagen mit Kursverlusten griffen viele Investoren wieder zu. "Das ist ein Markt, der weiter Kapital aus anderen Anlageklassen anzieht", sagte Investmentstratege Tim Ghriskey von Solaris Group. „Wo sonst können Investoren auf Renditejagd gehen?“ Als Kaufauslöser nannte Ghriskey die Zahlen zum Absatz von Einfamilienhäusern. Dieser stieg im August auf den höchsten Stand seit Mai 2008.

Für gute Stimmung sorgten ferner Äußerungen eines führenden Vertreters der US-Notenbank (Fed). Der Chef der Fed von Chicago, Charles Evans, sagte, die Zentralbank sollte in ihrer Geldpolitik "außerordentlich geduldig" vorgehen. An der Börse sei dies als Signal gewertet worden, dass die Fed die Zinsen nicht zu rasch anheben werde, sagte Joe Saluzzi vom Handelshaus Themis Trading. "Der Markt liebt das."

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging 0,9 Prozent höher aus dem Handel auf 17.210 Punkten, nachdem er in der Sitzung zwischen rund 17.034 und 17.227 Stellen gependelt war. Der breiter gefasste S&P-500 stieg 0,8 Prozent auf 1998 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann ein Prozent auf 4555 Stellen.

Wie der Wall Street-Handel lief

Gute Zahlen vom Immobilienmarkt sorgen für Stabilisierung

Wie der Wall Street-Handel lief: Gute Zahlen vom Immobilienmarkt sorgen für Stabilisierung

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

In Frankfurt ging der Dax mit einem Plus von 0,7 Prozent bei 9661,97 Punkten aus dem Handel. Für Kursgewinne sorgten Spekulationen auf weitere EZB-Geldspritzen für die schwächelnde Konjunktur. Genährt wurden diese Hoffnungen vom enttäuschenden Ifo-Index und dem erneuten Bekenntnis der Europäischen Zentralbank (EZB) zu einer lockeren Geldpolitik.

In New York zählten insbesondere Aktien aus dem Gesundheitssektor zu den Gewinnern. Der Branchenindex legte 1,7 Prozent zu. Gilead Scienes stiegen um 3,2 Prozent, nachdem das Unternehmen Testergebnisse zur HIV-Behandlung vorgelegt hatte.

Die Papiere von Bed, Bath & Beyond zogen 7,4 Prozent an. Der Händler von Haushaltswaren machte im abgelaufenen Quartal mehr Umsatz als erwartet. Werbeaktionen und Rabatte lockten mehr Kunden in die Läden.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×