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14.08.2014

23:47 Uhr

Börse New York

US-Anleger hoffen auf Putin

Aussagen Wladimir Putins zur Ukraine-Krise nähren die Hoffnung auf eine Entspannung der Lage. Der verhaltene Optimismus kaschiert trübe Konjunkturdaten und sorgt für leichte Gewinne an den US-Börsen.

Händler an der Wall Street: Mit Trippelschritten steigt der Dow Jones. AFP

Händler an der Wall Street: Mit Trippelschritten steigt der Dow Jones.

New YorkHoffnungen auf eine Entspannung in der Ukraine-Krise haben am Donnerstag die Wall Street gestützt. Auslöser waren Äußerungen von Russlands Präsident Wladimir Putin. Dieser betonte bei einem Besuch auf der im Frühjahr in die russische Föderation eingegliederten Halbinsel Krim, alles in seiner Macht stehende tun zu wollen, um den Konflikt zu beenden. Die Börsen reagierten darauf mit Erleichterung.

Die drei wichtigsten Börsen-Indizes legten jeweils rund 0,4 Prozent zu. Der Dow-Jones-Index verbesserte sich dabei auf 16.713 Punkte, der breiter gefasste S&P-500 auf 1955 Zähler und die Technologiebörse Nasdaq auf 4453 Punkte. In Frankfurt ging der Dax 0,3 Prozent höher bei 9225 Stellen aus dem Handel.

Wovor sich Anleger hüten sollten

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„Die Situation in der Ukraine wird nur ein Problem, wenn sie viel schlimmer wird“, sagte Chefhändler Brian Battle von Performance Trust Capital Partners. „Und derzeit sieht es nicht danach aus. Das hilft dem Markt, am Ball zu bleiben.“ Ein Dämpfer für die Börsianer waren allerdings enttäuschende Konjunkturdaten aus der Euro-Zone. Dort stagnierte die Wirtschaft im Frühjahr, weil in den drei größten Ländern Deutschland, Frankreich und Italien Flaute herrschte.

Auch US-Jobdaten fielen unerwartet schwach aus. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe lag in der Vorwoche mit 311.000 höher als von Experten vorausgesagt. Der langfristige Trend am amerikanischen Arbeitsmarkt bleibt Experten zufolge aber positiv.

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