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30.07.2013

00:04 Uhr

Börse New York

US-Anleger in Lauerposition

Die US-Börsen sind mit leichten Verlusten in die neue Handelswoche gestartet. Die Anleger warten auf die Sitzungen gleich mehrerer Zentralbanken in den kommenden Tagen sowie auf wichtige Konjunkturdaten.

Händler an der Wall Street. ap

Händler an der Wall Street.

New YorkDie Wall Street ist mit Verlusten in die Handelswoche gestartet. Die Anleger hielten sich vor Treffen gleich mehrerer Zentralbanken in den kommenden Tagen zurück. Sowohl die US-Notenbank Fed als auch die Europäische Zentralbank und die Bank of England kommen zusammen, und die Investoren erwarten Hinweise auf die künftige Geldpolitik. Auch vom Immobilien- und Arbeitsmarkt wird es neue Zahlen geben. Im Blick hatten die Anleger am Montag aber zunächst weitere Quartalsbilanzen. Auch die milliardenschwere Übernahme des irischen Pharmakonzerns Elan durch den US-Rivalen Perrigo beschäftigte den Markt, ebenso wie die Fusion der Werbefirma Omnicom mit Publicis aus Frankreich.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging 0,2 Prozent leichter auf 15.521 Punkten aus dem Handel. Im Handelsverkauf pendelte er zwischen den Marken von 15.482 und 15.557 Zählern. Der breiter gefasste S&P 500 gab 0,4 Prozent auf 1685 Stellen nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq büßte ebenfalls 0,4 Prozent auf 3599 Punkte ein. In Frankfurt schloss der Dax dagegen 0,2 Prozent höher auf einem Stand von 8259 Punkten.

Die Anleger an der Wall Street warteten vor allem mit Spannung auf die Sitzung des Offenmarktausschusses der Federal Reserve (FOMC), die am Mittwoch endet. "Am Markt werden dramatische Reaktionen erwartet, egal was der FOMC verkünden oder tun wird", sagte Stephen Massocca von Wedbush Equity Management.

Bei den Einzelwerten standen Papiere des Pharmaunternehmens Perrigo im Interesse, das Elan für 8,6 Milliarden Dollar übernimmt. Der Generikahersteller will damit seine internationale Expansion vorantreiben. Zudem winken ihm mit einem Firmensitz in Irland Steuerersparnisse. Die Anleger zeigten sich aber nicht überzeugt: Die Perrigo-Aktien gaben 6,7 Prozent nach.

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