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25.07.2017

23:11 Uhr

Börse New York

US-Anleger lieben Burger und Baumaschinen

An den US-Börsen stand am Dienstag die Bilanzsaison im Fokus. Nach unerwartet starken Bilanzen von General Motors, Caterpillar und McDonald's stiegen die Kurse. Doch nicht alle Firmen konnten mit ihren Zahlen punkten.

Auf den Zahlen der großen Titel ruhen die Hoffnungen. AFP; Files; Francois Guillot

Gespannte Über-Schulter-Blicke

Auf den Zahlen der großen Titel ruhen die Hoffnungen.

New YorkDie US-Börsen haben sich nach unerwartet starken Geschäftszahlen von Firmen wie General Motors, Caterpillar oder McDonald's mit Gewinnen präsentiert. Investoren suchten nach den jüngsten Kursanstiegen nach weiteren Impulsen und nahmen die Bilanzen der Unternehmen verstärkt unter die Lupe. Die gestiegenen Ölpreise sowie die jüngste Stabilisierung des US-Dollar hätten ebenfalls gestützt, hieß es von Händlern.

Allein in dieser Woche stehen die Geschäftszahlen von etwa 190 der 500 größten US-Firmen an. Von Reuters befragte Experten rechnen mit einem Gewinnanstieg im Schnitt von 8,8 Prozent, nach einem Plus von acht Prozent zu Jahresauftakt.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,5 Prozent höher bei 21.613 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 rückte um 0,3 Prozent auf 2477 Zähler vor. Der Index der Technologiebörse Nasdaq rückte minimal auf 6412 Punkte vor. Das reichte aber ebenso wie beim S&P für einen Rekordschlusskurs. Beflügelt vom Rekordhoch des Ifo-Index hatte zuvor in Frankfurt der Dax 0,5 Prozent auf 12.264 Punkte gewonnen. Der EuroStoxx50 legte 0,7 Prozent auf 3477 Zähler zu.

Von der US-Konjunktur kamen unterschiedliche Signale: So hatte das Verbrauchervertrauen Conference Board die Erwartungen der Volkswirte übertroffen, während Daten vom Häusermarkt schwächer ausgefallen waren als gedacht.

Die Blicke der Anleger richten sich nun auf die am Mittwoch anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed. Mit einer Zinserhöhung wird nicht gerechnet. Es könnte aber Signale zum künftigen geldpolitischen Kurs geben.

An der Wall Street stand zudem die Gesundheitsreform Obamacare im Blick. Der Senat stimmte mit knapper Mehrheit dafür, erneut über eine Abschaffung des Projektes zu beraten. Bisherige Versuche der Republikaner waren gescheitert.

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