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03.04.2014

23:07 Uhr

Börse New York

US-Anleger machen Kasse

Nach anfänglichen Rekordständen nehmen die Anleger Gewinne mit. Ein insgesamt wechselhafter Handelsverlauf lässt die großen Börsenindizes uneinheitlich schließen. Bei den Einzelwerten brach Barnes & Noble ein.

Die Börse in New York: Die Anleger warten gespannt auf den Jobmarkt-Bericht der Regierung, der am Freitag veröffentlicht gemacht werden soll. ap

Die Börse in New York: Die Anleger warten gespannt auf den Jobmarkt-Bericht der Regierung, der am Freitag veröffentlicht gemacht werden soll.

New YorkDie Wall Street hat am Donnerstag nach einer Berg- und Talfahrt uneinheitlich geschlossen. Anleger nahmen nach einem Rekordhoch des Dow-Jones und S&P-Index im Handelsverlauf Gewinne mit. Vor allem Hochtechnologiewerte kamen unter die Räder.

Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe legten vergangene Woche stärker zu als erwartet. Die Anleger warteten nun gespannt auf den Jobmarkt-Bericht der Regierung, der am Freitag veröffentlicht werden soll. Die große Frage ist, ob nach dem strengen Winter endlich die Beschäftigung anspringt.

Der Dow-Jones-Index trat zum Schluss bei 16.572 Punkten auf der Stelle. Der S&P-Index sank 0,1 Prozent auf 1888 Punkte. Der Index der Technologiebörse Nasdaq fiel 0,9 Prozent auf 4237 Punkte. In Frankfurt schloss der Dax 0,1 Prozent im Plus bei 9628,82 Punkten. Der EuroStoxx50 beendete den Handel 0,6 Prozent fester bei 3206,76 Stellen.

Bei den Einzelwerten brachen Barnes & Noble um gut 13 Prozent ein. Zuvor hatte Großaktionär Liberty Media den Verkauf fast des gesamten 16,6-prozentigen Anteils an der größten US-Buchhandelskette bekanntgegeben. Liberty-Papiere gaben 2,1 Prozent nach.

Der Suchmaschinenbetreiber Google vollzog einen Aktiensplit. Aus diesem Grund umfasst der Börsenindex S&P nun 501 Werte. Die sogenannte C-Aktie von Google kam hinzu. Im Rahmen des Splits erhielt jeder Aktionär, der eine A-Aktie besitzt, zusätzlich einen C-Schein. Nur die A-Aktie erhält ein Stimmrecht. Googles C-Aktien kosteten zuletzt 569,7 Dollar, Googles A-Aktien 571,50 Dollar.

Die US-Dienstleister bleiben auf Wachstumskurs. Der Einkaufsmanagerindex für den Sektor stieg im März um 1,5 auf 53,1 Punkte, wie das Institute for Supply Management (ISM) am Donnerstag unter Berufung auf seine Firmenumfrage mitteilte. Von Reuters befragte Analysten hatten mit einem Anstieg auf 53,5 Zähler gerechnet. Das Barometer liegt nun bereits 51 Monate in Folge über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten.

Das Handelsdefizit der USA stieg im Februar. Die Einfuhren übertrafen die Ausfuhren um 42,3 Milliarden Dollar, wie das Handelsministerium am Donnerstag mitteilte. Die Lücke weitete sich damit um 7,7 Prozent aus. Experten hatten mit 38,5 Milliarden Dollar gerechnet.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 660 Millionen Aktien den Besitzer. 1219 Werte legten zu, 1771 gaben nach und 161 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,03 Milliarden Aktien 775 im Plus, 1837 im Minus und 107 unverändert.

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Von

rtr

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