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07.07.2016

23:00 Uhr

Börse New York

US-Anleger schauen wieder auf den Ölpreis

Die Ölpreise sind abgerutscht - und drücken auf die Stimmung an der Wall Street. Dort warteten die Anleger zudem auf Arbeitsmarktdaten. Am Ende präsentierten sich die Indizes uneinheitlich. Für Furore sorgte Whitewave.

Händler an der New Yorker Stock Exchange. AP

Bewegung auf dem Parkett

Händler an der New Yorker Stock Exchange.

New YorkKurz vor Veröffentlichung der mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktdaten hat sich die Wall Street am Donnerstag uneinheitlich präsentiert. Händler erklärten die Schwäche mit dem Rückgang der Ölpreise um etwa fünf Prozent. Die US-Ölreserven waren weniger stark zurückgegangen als gedacht, was wiederum Sorgen hinsichtlich eines Überangebotes in den USA aufkommen ließ.

Der Dow-Jones-Index mit den 30 Standardwerten schloss 0,1 Prozent tiefer auf 17.896 Punkten. Im frühen Handel hatte er sich noch bis auf wenige Zähler an die Marke von 18.000 Punkten herangepirscht, war dann aber im Verlauf zeitweise bis auf 17.816 Punkte gefallen. Der breiter gefasste S&P gab um 0,1 Prozent auf 2098 Stellen nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann dagegen 0,4 Prozent auf 4877 Zähler.

Die Aktienmärkte in Europa schüttelten die Brexit-Sorgen am Donnerstag vorerst ab. Der Dax gewann ein halbes Prozent auf 9419 Punkte. Der EuroStoxx50 ging mit einem Plus von 0,7 Prozent auf 2780 Zähler aus dem Handel. Der britische Leitindex "Footsie" gewann rund ein Prozent. Börsianer warnten aber vor zu viel Optimismus. "Die Stimmung kann schnell wieder umschlagen und die Nervosität der Anleger zurückkehren", sagte Marktstratege Niall Delventhal vom Brokerhaus FXCM.

Warten auf Daten vom Arbeitsmarkt

An der Wall Street warten viele Investoren zudem auf die offizielle Arbeitsmarktstatistik, die am Freitag vorgelegt wird. Davon erwarten sie sich Hinweise auf die US-Konjunktur und auf den Zeitpunkt der nächsten Zinserhöhung.

Wie der Wall Street-Handel lief

US-Anleger warten auf Arbeitsmarktdaten

Wie der Wall Street-Handel lief: US-Anleger warten auf Arbeitsmarktdaten

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Weil sich der Arbeitsmarkt im Mai überraschend schwach gezeigt hatte, legte die Notenbank ihre geldpolitische Straffung auf Eis. Zuletzt machten die Währungshüter außerdem deutlich, dass sie sich zunächst Klarheit über die Auswirkungen der Brexit-Abstimmung verschaffen wollen.

Bereits am Donnerstag wurden Zahlen der US-Privatwirtschaft veröffentlicht. Wie der Arbeitsvermittler ADP mitteilte, schufen die Unternehmen im Juni 172.000 Stellen und damit mehr als erwartet. Auch die überraschend niedrige Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe deutete daraufhin, dass sich der Arbeitsmarkt nach den schockierend schwachen Zahlen vom Mai erholt hat.

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