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17.08.2015

22:17 Uhr

Börse New York

US-Börsen drehen ins Plus

Das Minus beim Empire-State-Index hatte viele Anleger überrascht. Der Dow Jones gab zunächst deutlich nach, stabilisierte sich aber zum Handelsende dank positiver Daten vom US-Immobilienmarkt wieder.

Händler in New York sind von schwachen Konjunkturdaten überrascht worden. Die US-Börsen geben nach. ap

Ernüchterung an der Wall Street

Händler in New York sind von schwachen Konjunkturdaten überrascht worden. Die US-Börsen geben nach.

New YorkPositiv aufgenommene Daten vom US-Immobilienmarkt haben die New Yorker Börse am Montag in die Gewinnzone drehen lassen. Wie aus einer Umfrage der National Association of Home Builders hervorgeht, war die Stimmung in der Branche im August so gut wie seit fast einem Jahrzehnt nicht mehr. Diese Nachricht verdrängte die negative Tendenz, die der Index für die Industrie im Bundesstaat New York zu Handelsbeginn ausgelöst hatte. Der Wert fiel mit einem Minus von 14,9 Punkten auf den tiefsten Stand seit 2009. Auch der anhaltend schwache Öl-Preis wirkte belastend.

Der Dow-Jones-Index schloss mit 17.545 Punkten 0,4 Prozent im Plus. Der breiter gefasste S&P-500 tendierte mit 2102 Zählern 0,5 Prozent höher. Die Technologiebörse Nasdaq stand bei 5091 Punkten, ein Anstieg von 0,9 Prozent. In Frankfurt büßte der deutsche Leitindex Dax 0,4 Prozent auf 10.940,33 Punkte ein - zeitweise war er um bis zu 1,5 Prozent gefallen.

Angesichts der ausklingenden Berichtssaison konzentrieren sich die Anleger in den USA nun verstärkt auf Daten zur US-Konjunktur. Mit Spannung wird an der Wall Street daher auch die Veröffentlichung des jüngsten Sitzungsprotokolls der Notenbank Fed am Mittwoch erwartet. Die Investoren hoffen, daraus Hinweise ableiten zu können, wie die Fed auf die Abwertung der chinesischen Währung Yuan und den Fall des Öl-Preises reagiert. Es wird davon ausgegangen, dass die Zentralbank im September die lang erwartete Zinswende einleitet.

Wie der Wall Street Handel lief

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Wie der Wall Street Handel lief: Spitzenposition für die Tesla-Aktie

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Bei den Einzelwerten stand General Electric (GE) im Fokus. Die EU-Kommission wird Insidern zufolge wohl den Kauf der Alstom-Energiesparte durch den US-Konzern für 12,4 Milliarden Euro genehmigen. GE-Titel notierten 0,5 Prozent höher.

Die Aktie von Tesla legte knapp fünf Prozent zu. Morgan Stanley hatte zuvor seine Prognose für den Börsenkurs des Autobauers aufgestockt. Unter anderem wurde dies mit der Erwartung guter Geschäfte mit Teslas Stromspeicher für Häuser begründet.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 700 Millionen Aktien den Besitzer. 1859 Werte legten zu, 1196 gaben nach und 138 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,5 Milliarden Aktien 1727 im Plus, 1083 im Minus und 156 unverändert.

An den US-Kreditmärkten stiegen die zehnjährigen Staatsanleihen um 08/32 auf 98-16/32. Sie rentierten mit 2,1695 Prozent. Die 30-jährigen Bonds kletterten 13/32 auf 101-3/32 und hatten eine Rendite von 2,8215 Prozent.

Von

rtr

Kommentare (6)

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Account gelöscht!

17.08.2015, 16:18 Uhr

Die Empire-Manufacturing-Zahlen sind in der Tat krottenschlecht.

Dennoch zählen "Manufakturing" im Gegensatz zu "Services" wenig - nämlich keine 30% zum GDP, Services dagegen über 70%.
Damit relativiert sich auch diese Zahl ganz ordentlich, wie man an der anschließenden wieder positiven Reaktion des S&P etc sehen kann.

Herr Carl Andersen

17.08.2015, 16:58 Uhr

Man sollte erwähnen , das den Amerikaner der Empire- M. Index nicht die Bohne interessiert.
Da haben wir wieder das altbekannte Phänomen, wenn Amerika hustet, haben wir die Grippe.

Account gelöscht!

17.08.2015, 17:07 Uhr

Schämen Sie sich so sehr Ihrer eigenen Identität, daß sie bei einer fremden unterkriechen und sie mißbrauchen müssen?
Ihr pathogenes Verhalten offenbart schwere psychische Beschädigungen bei Ihnen.

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