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18.07.2012

22:12 Uhr

Börse New York

US-Börsen legen deutlich zu

Die Stimmung an den amerikanischen Börsen ist am Mittwoch gut. Einige positiv aufgenommene Quartalsergebnisse halfen den Aktienindizes ins Plus.

Schwache Quartalszahlen sorgen für Verkaufsstimmung an den US-Börsen. ap

Schwache Quartalszahlen sorgen für Verkaufsstimmung an den US-Börsen.

New YorkUS-Anleger haben am Mittwoch optimistische Schlüsse aus Unternehmensbilanzen gezogen und dem Handel Gewinne beschert. Im Sog von Schwergewichten wie Intel und Honeywell legten auch andere Tech- und Industriewerte zu. Verhaltene Aussagen der Konzerne zur Konjunkturentwicklung entmutigten die Investoren nicht, sondern führten zu neuen Wetten auf weitere Konjunkturstützen der US-Notenbank. Das gab dem Markt zusätzlichen Halt

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte zum Handelsende mit einem Plus von 0,8 Prozent bei 12.908 Punkten. Im Handelsverlauf pendelte das Leitbarometer zwischen 12.754 und 12.921 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500-Index schloss bei 1372 Punkten, ein Aufschlag von 0,7 Prozent. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 1,1 Prozent und ging mit 2942 Punkten aus dem Handel. In Frankfurt ging der Dax mit einem Plus von 1,6 Prozent auf 6684 Punkten aus dem Handel.

Bei einer Anhörung vor dem Finanzausschuss des US-Repräsentantenhauses untermauerte Fed-Chef Ben Bernanke die grundsätzliche Bereitschaft der Notenbank zum Handeln, sollte die konjunkturelle Lage dies nötig machen. Auf dem Parkett fieberten Händler einem Eingreifen der Fed entgegen. Der Markt "will wirklich, wirklich" eine dritte Runde groß angelegter Anleihenkäufe (QE3), sagte Kim Forrest von der Fort Pitt Capital Group.

Der weltgrößte Chipkonzern Intel kappte zwar seine Prognose. Positiv bewerteten Börsianern allerdings die Entwicklung der Bruttomargen. Die Aktie gewann 3,3 Prozent. Aufwärts ging es mit einem Plus von 6,7 Prozent auch für das Honeywell-Papier. Der Mischkonzern hatte einen Gewinn über Erwartungen von Experten vorgelegt.

Technologiewerte wurden aber auch durch EMC angetrieben. Das Datenspeicher-Unternehmen hatte vorläufigen Daten zufolge einen Gewinn im zweiten Quartal vermeldet und den Chef seiner Tochter VMware ersetzt. Die Aktie verteuerte sich um 9,4 Prozent. Finanzwerte schwächelten. So verlor die Bank of America nach einem Rückgang bei den Einnahmen fast fünf Prozent.

Ein Lichtblick kam vom schwächelnden US-Immobilienmarkt. Die Zahl der Baubeginne von Wohnungen stieg im Juni so stark wie seit über drei Jahren nicht mehr. Sie legten um 6,9 Prozent auf eine Jahresrate von 760.000 zu.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Mr_Bubble

19.07.2012, 12:52 Uhr

The biggest economic dilettant Mr. Ben Shalom Bernanke went to the market with the same strategies as Mr. Bubble named Alan Greenspan. Why he had to study for that nonsens at a university before?

Dilettant: amateur, non-expert

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