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05.05.2017

22:23 Uhr

Börse New York

US-Börsen schließen fester

Die New Yorker Börse legte zum Wochenschluss zu. Starke US-Arbeitsmarktdaten beflügelten ebenso wie Optimismus vor der Wahl in Frankreich. Aber IBM brachen ein.

Börse New York : Ölpreis bremst die Wall Street

Börse New York

Ölpreis bremst die Wall Street

An der New Yorker Börse sind die Kurse am Donnerstag kaum vom Fleck gekommen. Enttäuschende Unternehmenszahlen und der Ölpreis belasteten die Kurse. Doch zum Schluss preschten Aktien der Gesundheitsbranche vor.

New YorkErmutigende Daten vom US-Arbeitsmarkt erfreuten die Anleger, nachdem kürzlich schon die US-Notenbank Federal Reserve die Stärke des Jobmarkts herausgestrichen hatte. Ein Anstieg der Ölpreise schob zwar Energiewerte an. Doch kräftige Kursverluste bei IBM lasteten auf den Börsenbarometern. Starinvestor Warren Buffett hatte mitgeteilt, dass er sich teilweise bei dem schwächelnden IT-Dienstleister zurückgezogen und in den ersten Monaten diesen Jahres ein Drittel seiner Anteile verkauft habe.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging mit einem Plus von 0,3 Prozent auf 21.004 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste S&P-500 erhöhte sich um 0,4 Prozent auf 2399 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq rückte ebenfalls 0,4 Prozent vor und stand zum Schluss bei 6099 Punkten. In Frankfurt hatte sich der Dax mit einem Plus von 0,6 Prozent auf 12.716 Punkten ins Wochenende verabschiedet. Hier verlieh die niedrigste Arbeitslosenquote in den USA seit fast zehn Jahren der Rekordrally neuen Schwung.

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Private Unternehmen und der Staat schufen im April insgesamt 211.000 Stellen und damit weit mehr als erwartet. Große Überraschungen habe es in der Statistik insgesamt aber nicht gegeben, sagte Andre Bakhos, Manager beim Finanzhaus Janlyn Capital. Deshalb habe der Markt kaum darauf reagiert. US-Rohöl verteuerte sich um 1,4 Prozent auf 46,15 Dollar je Barrel. Das brachte dem Index der Energiebranche ein Plus von 0,9 Prozent - der kräftigste Schub für die Wall Street insgesamt.

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IBM-Aktien büßten dagegen 2,5 Prozent auf 155,05 Dollar ein. Buffett erklärte, er bewerte das Unternehmen nicht mehr so wie noch bei seinem Einstieg vor sechs Jahren. Der Umsatzschwund bei IBM setzte sich zuletzt das 20. Quartal in Folge fort. Apple-Aktien erreichten zeitweise ein Rekordhoch von 148,91 Dollar. Später lagen sie bei 148,62 Dollar noch 1,4 Prozent im Plus. Ein Analyst der Bank Citigroup stellte seinen Kunden eine Liste von Unternehmen zusammen, die der iPhone-Hersteller mit seinen großen Barreserven kaufen könnte. Dazu gehören unter anderem die Unterhaltungskonzerne Netflix und Walt Disney sowie der Elektroauto-Pionier Tesla.

Von

rtr

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