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24.03.2011

20:03 Uhr

huGO-BildID: 21389467 FILE - In this March 17, 2011 file photo, Joseph Tarangelo, left, checks prices with fellow traders as he works on the floor of the New York Stock Exchange. (AP Photo, file) Quelle: dapd

huGO-BildID: 21389467 FILE - In this March 17, 2011 file photo, Joseph Tarangelo, left, checks prices with fellow traders as he works on the floor of the New York Stock Exchange. (AP Photo, file)

Unerwartet starke Quartalszahlen zum Ende der Berichtssaison haben am Donnerstag für gute Stimmung an der Wall Street gesorgt.

Der S&P-500-Index kletterte über die Marke von 1300 Zählern. Händlern zufolge hat der Markt damit seine jüngste Rückwärtsbewegung verdaut. „Wenn ich gestern und heute betrachte, sehe ich eine Stabilisierung“, sagte Analyst Bruce Zaro von Delta Global Asset Management.

Auftrieb gaben auch aktuelle Daten vom US-Arbeitsmarkt, die erfreulicher ausfielen als gedacht. Die Schuldenkrise in Europa mit dem Rücktritt des portugiesischen Ministerpräsidenten Jose Socrates sowie die aktuelle Entwicklung in Libyen sowie in Japan traten in den Hintergrund. In Brüssel berieten Staats- und Regierungschefs über künftige Strategien gegen die Schuldenkrise.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging mit Aufschlägen von 0,7 Prozent auf 12.170 Punkte aus dem Handel. Im Handelsverlauf pendelte der Leitindex zwischen 12.087 und 12.191 Stellen.

Der breiter gefasste S&P-500 stieg um 0,9 Prozent auf 1309 Zähler.

Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 1,4 Prozent auf 2736 Stellen.

Der Dax in Frankfurt schloss 1,9 Prozent fester mit 6933 Punkten.

Am Ende der Berichtssaison kamen von den Unternehmen gute Nachrichten. Die Aktien des Linux-Software-Herstellers Red Hat stiegen um mehr als 18 Prozent. Die Quartalszahlen lagen deutlich über den Erwartungen von Analysten.

Auch die Ergebnisse von Conagra Foods schmeckten den Anlegern. Der Gewinnrückgang des Fertiggerichte- und Snackherstellers war nicht so stark wie befürchtet. Die Aktien stiegen um zwei Prozent.

Aktien von China Sunenergy kletterten um drei Prozent. Der chinesische Solarzellen- und Solarmodul-Hersteller hatte am Ende des abgelaufenen Quartals mehr Geld in der Kasse als von Analysten vorhergesagt.

Nach Börsenschluss wurden die Zahlen von Oracle erwartet. Die Aktien lagen 2,3 Prozent im Plus.

Nach anfänglichen Gewinnen gaben die Papiere von Best Buy 5,4 Prozent nach. Zwar wies der Händler von Unterhaltungselektronik wegen guter Geschäfte mit Smartphones einen unerwartet hohen Quartalsgewinn aus, enttäuschte jedoch mit seinem Ausblick

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