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21.02.2014

22:12 Uhr

Börse New York

US-Börsen verfehlen Rekordhoch

Die New Yorker Börsen haben sich lustlos ins Wochenende verabschiedet. Der S&P 500 drehte kurz vor Schluss ins Minus und verfehlte das Allzeithoch. Bei den Einzelwerten stürzte Groupon nach einer Verlustprognose ab.

Broker an der Wall Street: Die zuletzt gemischt ausgefallen US-amerikanischen Konjunkturdaten sorgen für Diskussionen auf den Märkten. AFP

Broker an der Wall Street: Die zuletzt gemischt ausgefallen US-amerikanischen Konjunkturdaten sorgen für Diskussionen auf den Märkten.

New YorkDie Wall Street hat sich am Freitag in Folge schwacher Konjunkturdaten nicht zu einer klaren Richtung durchringen können. Nachdem die Kurse im Handelsverlauf überwiegend zugelegt hatten, drehten sie kurz vor Schluss ins Minus. Gute Nachrichten aus dem Firmensektor - etwa vom Reiseportal Priceline - hielten sich dabei in etwa die Waage mit neuen Anzeichen für eine anhaltende Schwäche des Immobilienmarktes. Für etwas Erleichterung sorgte die Einigung auf eine Friedenslösung in der Ukraine.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verlor 0,2 Prozent auf 16.103 Stellen. Der breiter gefasste S&P 500 büßte ebenfalls 0,2 Prozent ein auf 1836 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbuchte ein Minus von 0,1 Prozent auf 4263 Punkte. Im Wochenvergleich gab der Dow-Jones-Index 0,3 Prozent nach, der S&P 500 0,1 Prozent und die Nasdaq legte 0,5 Prozent zu. Der Dax verabschiedete sich mit einem Plus von 0,4 Prozent bei 9656,95 Punkten in den Feierabend. Im Vergleich zur Vorwoche gab er allerdings 0,1 Prozent nach.

„Wir halten den Markt für fair bewertet. Auf diesem Niveau spürt man jedoch eine Zurückhaltung bei den Erwartungen“, erklärte Malcolm Polley von Stewart Capital Advisors. In den USA wurden im Januar so wenig Eigenheime verkauft wie seit eineinhalb Jahren nicht mehr. Grund dafür war jedoch vor allem der harte Winter. Deshalb blieben die meisten Börsianer überzeugt, dass die jüngste Schwäche vieler Konjunkturdaten vor allem auf die kalten Temperaturen im Januar zurückgeht.

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Die Börse macht Investoren nervös. Das zeigen die Indizes ebenso wie zahlreiche Einzeltitel. Manche Unternehmen überzeugen zwar mit Zahlen, aber viele Aktien fallen durch. Und dann ist da noch ein Mega-Deal.

Groupon brachen um 22 Prozent ein, weil das Schnäppchen-Portal wegen hoher Werbekosten für den Online-Marktplatz Pull überraschend einen Quartalsverlust prognostizierte. Damit wird der Umbau zum klassischen Internethändler für Groupon teurer als erwartet.

Priceline.com übertraf dagegen mit seinen Geschäftszahlen die Markterwartungen. Die Aktien des Internet-Portals für günstige Reisen stiegen daraufhin um knapp drei Prozent.

Im Fokus standen außerdem die Papiere von HP, die nach anfänglichen Gewinnen gut ein Prozent an Wert verloren - obwohl der Computer-Hersteller mit seinen jüngsten Quartalszahlen die Markterwartungen übertreffen konnte. Das Unternehmen hob zudem seine Gewinnprognose für 2014 an.

Die Aktien von Barnes & Noble legten mehr als fünf Prozent zu, weil der Investor G Asset Management Interesse an einer Mehrheitsübernahme der Bücherkette oder des Digitalgeschäftes mit dem Namen Nook äußerte.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 0,81 Milliarden Aktien den Besitzer. 1706 Werte legten zu, 1297 gaben nach und 143 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,13 Milliarden Aktien 1355 im Plus, 1241 im Minus und 118 unverändert.

Von

rtr

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