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02.10.2012

22:55 Uhr

Börse New York

US-Börsen verlieren die klare Richtung

Die Wall Street hat sich am Dienstag richtungslos gezeigt. Die Indizes tendierten negativ, nachdem unerwartet schwache Unternehmensergebnisse Händler skeptisch stimmten. Im Fokus stand die Aktie von MetroPCS.

US-Händler während der Arbeit. AFP

US-Händler während der Arbeit.

New YorkDie Wall Street hat am Dienstag keine klare Richtung gefunden. Den unruhigen Handel bestimmten Sorgen vor schwachen Unternehmensbilanzen und die unklare Lage über Finanzhilfen für Spanien. Die wichtigsten Indizes schlossen uneinheitlich. Schwächer als erwartete Unternehmensergebnisse stimmten Händler skeptisch.

Nachdem Spekulationen auf einen baldigen Antrag Spaniens für vollständige Hilfen dem Markt zunächst Auftrieb gaben, erklärte Regierungschef Mariano Rajoy, ein Antrag stehe nicht unmittelbar bevor. Auch an den US-Börsen würde eine Hilfsanfrage aber positiv gesehen, weil damit nach Ansicht von Marktteilnehmern die Gefahr einer Ausweitung der Krise sinkt. Bis wirklich Klarheit herrsche, müsse weiter mit einem sprunghaften Handel gerechnet werden, warnte Brian Barish, Präsident von Cambiar Investors LLC in Denver.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,2 Prozent tiefer bei 13.482 Punkten. Im Handelsverlauf pendelte er zwischen 13.424 und 13.567 Stellen. Der breiter gefasste S&P-500-Index schloss bei 1445 Zählern, ein Aufschlag von 0,1 Prozent. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,2 Prozent auf 3120 Punkten aus dem Handel. In Frankfurt schloss der Dax 0,3 Prozent tiefer bei 7305.

Stark konjunkturabhängige Titel wie Boeing gaben 0,7 Prozent nach. Investoren fürchten eine schwache Nachfrage in Europa im Zuge der Schuldenkrise, die in den Bilanzen der US-Konzerne ihre Spuren hinterlassen dürfte. Ein Gewinneinbruch des US-Düngemittelherstellers Mosaic im dritten Quartal schürte Befürchtungen vor einem enttäuschenden schwachen Quartal. Die Aktien des K+S-Rivalen, dessen Überschuss sich auf 273,3 Millionen Dollar nahezu halbierte, verloren knapp vier Prozent.

Der US-Fahrzeugabsatz für September rückte Auto-Aktien in den Blickpunkt. Während ausländische Hersteller kräftig zulegten, konnte der US-Primus General Motors seinen Absatz um 1,5 Prozent steigern. GM-Aktien legten 2,6 Prozent zu. Ford, dessen Verkäufe stagnierten, verloren 1,4 Prozent.

Kräftig aufwärts ging es mit 17,8 Prozent für Aktien des Mobilfunkunternehmens MetroPCS. Die Deutsche Telekom verhandelt mit dem Konzern über einen Zusammenschluss mit T-Mobile USA.

Lösung für US-Geschäft: Telekom will sich Rivalen MetroPCS schnappen

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Unter die Räder kam die Aktie von MSCI, die um fast 27 Prozent abstürzte. Der US-Vermögensverwalter Vanguard will 22 seiner größten Indexfonds von den Indizes des Anbieters lösen und so Kosten senken.

Apple-Aktien fielen 0,3 Prozent, nachdem der Konzern im Patentstreit mit dem südkoreanischen Rivalen Samsung eine Schlappe hinnehmen musste. Ein US-Gericht hob ein einstweiliges Verkaufsverbot für das Samsung-Tablet Galaxy 10.1 in den USA auf.

Wie der Wall-Street-Handel lief

Video: Wie der Wall-Street-Handel lief

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An der New York Stock Exchange wechselten rund 590 Millionen Aktien den Besitzer. 1579 Werte legten zu, 1376 gaben nach und 136 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,62 Milliarden Aktien 1255 im Plus, 1192 im Minus und 127 unverändert.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

02.10.2012, 16:08 Uhr

"Was Europa hilft, hilft auch den USA. Konkret geht es um die Rettung Spaniens"

IchLachMichKrank... Absurder geht es fast nicht mehr. MandyMandison aus Kreuzberg bekommt zu Ihrer überschuldeten Situation die sie lange nicht mehr in Griff hat, ein Gelddruckmaschine für Zuhause...SUPER....das heisst ihre überschuldete Freundin Chantal die in der selben Situation ist, hat bald Glück weil Mandy ihr jetzt schon bald wieder Geld zurückgeben kann um neue Kippen zu kaufen. HURRAAAAA

Brasil

02.10.2012, 16:19 Uhr

Ist das nicht toll, war alles nur Phantasie dieses ganze Gerede um die Krise. Es gab und gibt keine Krise!
Das was es gab, haben eure cleveren Politiker mit Hilfe der Banken geloest! Bravo, waren alles nur Verschwoerungstheorien, schaut auf die Realitaet die Boersen, alles in Butter!

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