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02.08.2013

23:48 Uhr

Börse New York

US-Börsen ziehen zum Schluss leicht ins Plus

Durchwachsene Zahlen zum US-Arbeitsmarkt haben zum Wochenausklang die wichtigsten Indizes gedrückt. Erst zum Börsenschluss kriegten sie die Kurve. Bei den Einzelwerten stand der PC-Hersteller Dell im Fokus.

Börse New York: Maue Arbeitsmarktdaten drücken die Kurse. ap

Börse New York: Maue Arbeitsmarktdaten drücken die Kurse.

New YorkUS-Börsianer haben sich am Freitag von schwachen US-Arbeitsmarktdaten kaum beeindrucken lassen und die Kurse erneut in die Höhe getrieben. Im Juli wurden in den USA lediglich 162.000 neue Stellen geschaffen - Volkswirte hatten gut 20.000 mehr erwartet. Starke Bilanzen von Unternehmen wie LinkedIn und eine Einigung bei den Verhandlungen über die Zukunft von Dell halfen den Anlegern jedoch über diese Enttäuschung hinweg.

Der Leitindex Dow Jones beendete den Handel 0,2 Prozent höher bei 15.658 Punkten. Im Tagesverlauf pendelte er zwischen den Marken von 15.558 und 15.658 Stellen. Der breiter gefasste S&P 500 verbesserte sich ebenfalls um 0,2 Prozent und schloss bei 1709 Zählern. Der Nasdaq-Index legte um 0,4 Prozent auf 3689 Punkte zu.

In der Gesamtwoche legte der Dow Jones 0,6 Prozent zu, der S&P 1,1 Prozent und die Nasdaq 2,1 Prozent. Der Dax schloss 0,1 Prozent niedriger bei 8406 Zählern. Auf Wochensicht verzeichnete er aber ein Plus von zwei Prozent.

Insgesamt fielen die Arbeitsmarktdaten in den USA gemischt aus, weil die Arbeitslosenquote gleichzeitig auf 7,4 von 7,6 Prozent im Juni fiel und damit stärker als erwartet. Auch die Konsumausgaben legten wieder kräftiger zu, was für die stark konsumabhängige Wirtschaft von großer Bedeutung ist.

Dabei wähnten sich viele Anleger erneut in einer Zwickmühle, da eine zügige Erholung auch ein baldiges Ende der ultralockeren Geldpolitik bedeuten würde. "Die Anleger haben sowohl vor der Straffung der Geldpolitik Angst als auch vor einer Abkühlung der Wirtschaft", erläuterte Brian Reynolds von Rosenblatt Securities in New York. Auch die jüngsten Höchststande hielten die Anleger nach anfänglichem Zögern nicht vor weitern Käufen ab.

Bei den Einzelwerten standen die Aktien von Dell im Fokus. Sie stiegen um 5,56 Prozent auf 13,68 US-Dollar. Michael Dell greift für den Rückkauf des von ihm gegründeten Computerkonzerns nun etwas tiefer in die Tasche. Er einigte sich mit einem Gremium des Verwaltungsrats auf einen Preis je Aktie von 13,75 Dollar plus einer Sonderdividende von 0,13 Dollar.

Damit steigt das Gesamtangebot auf 13,88 Dollar nach ursprünglich 13,65 Dollar je Anteilsschein. Für den Preisaufschlag musste das Komitee Zugeständnisse an Michael Dell machen, die die Abstimmung der Aktionäre über das Angebot betreffen.

Zudem lag der Blick weiter auf die Bilanzen der Unternehmen. Von den S&P-500-Unternehmen legten bis Donnerstagmorgen 375 ihre Zahlen vor. Zwei Drittel davon lagen über den Erwartungen der Analysten.

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