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10.07.2017

23:32 Uhr

Börse New York

US-Händler gehen in Deckung

Die US-Börsen haben am Montag uneinheitlich geschlossen. Tech-Werte waren gefragt, doch erneut machte Unsicherheit über Trumps Gesundheitspolitik der Medizinbranche zu schaffen. Für Bewegung sorgten Unternehmens-News.

Die Anleger halten sich vor den Bilanz-Veröffentlichungen zurück. AP

Kaum Bewegung an der Börse

Die Anleger halten sich vor den Bilanz-Veröffentlichungen zurück.

New YorkDie US-Börsen sind am Montag uneinheitlich in die neue Woche gestartet. Technologie-Werte stützten den Markt, während es bei Titeln aus der Medizinbranche abwärts ging.

Grund für die Flucht aus Unternehmen wie Johnson & Johnson war laut Händlern die Ungewissheit rund um Pläne von US-Präsident Donald Trump, die Gesundheitsreform Obamacare zurückzunehmen. Selbst in Trumps eigener Partei ist umstritten, wie die Kosten im Zaum gehalten werden können. Kursgewinne wurden zudem dadurch begrenzt, dass sich viele Anleger vor der anstehenden Bilanzsaison nicht aus der Deckung wagten.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte pendelte im Verlauf zwischen einem Hoch von 21.446 und einem Tief von 21.371 Punkten. Er ging schließlich praktisch unverändert auf einem Stand von 21.408 Zählern aus dem Handel. Der breiter gefasste S&P-500 kämpfte sich 0,1 Prozent auf 2427 Zähler vor. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,4 Prozent auf 6176 Stellen. In Frankfurt schloss der Dax ein halbes Prozent fester bei 12.445 Punkten.

In den USA werden am Freitag die Bilanzen der Großbanken JP Morgan, Wells Fargo und Citigroup erwartet, in den Tagen und Wochen danach folgen weitere Konzerne. Diese Quartalszahlen seien der nächste große Impuls für den Markt, sagte Adam Sarhan, Chef von 50 Park Investments in Florida.

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Am Montag fanden die Investoren vor allem Gefallen an Tech-Schwergewichten wie Microsoft, Facebook und Apple mit Aufschlägen von 0,6 bis 1,4 Prozent. Die Aktien von Snap rutschten allerdings erstmals knapp unter den Ausgabepreis von 17 US-Dollar von Anfang März. Für die Anteilsscheine des Unternehmens, das hinter der bekannten Foto- und Nachrichten-App Snapchat steht, stand am Ende ein Tagesminus von mehr als 1 Prozent.

Unter den Einzelwerten bewegten sich Chiphersteller zum Wochenbeginn in unterschiedliche Richtungen. So verloren die Aktien von Intel 0,68 Prozent, nachdem die Experten von Jefferies dem Hersteller von Computer-Prozessoren ein negatives Votum ausgesprochen hatten. Analyst Mark Lipacis begründete dies mit Sorgen um den technologischen Vorsprung und die Marktposition.

Die Anteilsscheine von Nvidia und Xilinx aber gewannen 4,73 Prozent beziehungsweise fast 3 Prozent. Jefferies sieht die Intel-Konkurrenten bei wichtigen Zukunftstechnologien im Vorteil.

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