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21.12.2016

23:43 Uhr

Börse New York

Vorweihnachtliche Gediegenheit statt 20.000er-Rekord

Der Dow-Jones-Index versucht immer noch, die 20.000-Punkte-Rekordmarke zu knacken. Doch zur Wochenmitte scheint den Akteuren auf dem Börsen-Parkett langsam die Puste auszugehen. Bei Twitter und FedEx geht es abwärts.

Börse in Aufwind

Kopf hängen lassen? Auf keinen Fall! – Zuversicht ist zurück am Markt

Börse in Aufwind: Kopf hängen lassen? Auf keinen Fall! – Zuversicht ist zurück am Markt

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New YorkNach der jüngsten Rekordjagd haben sich die US-Börsen am Mittwoch in einem ruhigen vorweihnachtlichen Handel wenig verändert präsentiert. Der Leitindex Dow Jones scheiterte weiterhin daran, erstmals in seiner Geschichte die Marke von 20.000 Punkten zu überspringen. Die Wall Street ist seit der Wahl von Donald Trump zum künftigen US-Präsidenten vor rund sechs Wochen aber insgesamt im Aufwind. Der Dow hat seitdem rund neun Prozent zugelegt.

Investoren gehen davon aus, dass Trump die US-Wirtschaft mit hohen Ausgaben für die Infrastruktur und Deregulierungen für verschiedene Branchen ankurbeln will. Allerdings gibt es angesichts der Rally auch die Sorge, Aktien könnten inzwischen zu teuer sein. So liegt der S&P 500-Index derzeit beim 17-Fachen des erwarteten Jahresgewinns der Unternehmen. Im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre war es hingegen nur das 14-Fache.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,2 Prozent tiefer auf 19.941 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 sank 0,2 Prozent auf 2265 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verringerte sich ebenfalls um 0,2 Prozent und ging bei 5471 Punkten aus dem Handel.

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Unter den Einzelwerten stand Nike im Fokus, die Papiere stiegen um rund ein Prozent. Der Adidas-Rivale hat im vergangenen Quartal mehr verdient und umgesetzt als erwartet.

Bei FedEx war die Entwicklung genau umgekehrt. Der Paket-Dienst verfehlte mit seinen Quartalszahlen die Erwartungen, die Aktie gab 3,3 Prozent nach.

Beim Kurznachrichtendienst Twitter ging es fast fünf Prozent bergab. Das Unternehmen verliert den nächsten Spitzen-Manager. Technologiechef Adam Messinger teilte mit, die Firma zu verlassen.

Bei der Deutschen Bank warteten Anleger weiter auf eine Einigung im Streit um Tricksereien mit US-Hypothekenkrediten. Die auch in den USA notierten Aktien des Geldhauses verloren 1,6 Prozent.

In Frankfurt markierte der Dax zwar mit 11.479 Punkten erneut ein Eineinhalb-Jahres-Hoch, schloss aber kaum verändert bei 11.468 Zählern. Der EuroStoxx50 verlor 0,3 Prozent auf 3270 Stellen.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 700 Millionen Aktien den Besitzer. 1389 Werte legten zu, 1567 gaben nach und 150 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,48 Milliarden Aktien 1094 im Plus, 1769 im Minus und 209 unverändert.

Die US-Kreditmärkte legten bei niedrigen Umsätze zu. Die zehnjährigen Staatsanleihen gewannen 7/32 auf 95-9/32. Die Rendite sank auf 2,544 Prozent. Der 30-jährige Bond erhöhte sich um 19/32 auf 95-8/32 und rentierte mit 3,121 Prozent.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

22.12.2016, 08:16 Uhr

"Herr Josemin Hawel"
"Und immer nur geht alles gegen Merkel. Ich finde, dass Handelsblatt sollte etwas gegen krude Propaganda und auch Textmüll wie den von Hoffmann unternehmen."

Das ist ja wohl unerhört.
Da gibt man sich täglich von morgens bis abends die Mühe jeden Artikel,aber auch wirklich jeden zu kommentieren, und zu vielen Themen der Artikel habe ich wirklich keine Ahnung, dann wird man auch noch beschimpft.
Dabei kläre ich die Leute doch nur über Putin und Trump auf, zwei echte Kerle.
Wo wir mit unserem sprechenden Hosenanzug hingekommen sind sieht man ja wohl aktuell.
Danke

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