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20.11.2014

23:22 Uhr

Börse New York

Wall Street bleibt auf Rekordkurs

Starke Konjunkturdaten in Schlüsselregionen der USA machen den Anlegern Appetit auf Aktien. Die enttäuschenden Zahlen aus China und der Euro-Zone rücken in den Hintergrund. Dow und S&P-500 schließen auf Höchstständen.

Ernüchterung in New York. Händler an der Wall Street sehen sinkende Kurse an den Börsen. AFP

Ernüchterung in New York. Händler an der Wall Street sehen sinkende Kurse an den Börsen.

New YorkÜberraschend starke US-Konjunkturdaten haben am Donnerstag auch an der Wall Street die Furcht vor einer Abkühlung der Weltwirtschaft gedämpft. Die Börsenbarometer drehten nach anfänglichen Verlusten ins Plus. Grund für die neue Zuversicht der Investoren lieferte unter anderem der Konjunkturindex der Notenbank von Philadelphia: Er verdoppelte sich im November auf 40,8 Punkte von 20,7 Zählern. Analysten hatten mit einem Rückgang gerechnet. Auch der US-Immobilienmarkt entwickelte sich besser als erwartet. Einen Dämpfer erhielten die Aktienkurse kurz vor Handelsschluss, als ein neuer Ebola-Verdachtsfall in New York bekanntwurde.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte pendelte im Verlauf zwischen einem Hoch von 17.720 und einem Tief von 17.603 Punkten. Er schloss mit einem Plus von 0,2 Prozent auf 17.719 Stellen. Der breiter gefasste S&P-500 erhöhte sich ebenfalls um 0,2 Prozent und ging auf einem Stand von 2052 Zählern aus dem Handel. Beide Börsenbarometer schlossen auf Höchstständen. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,6 Prozent auf 4701 Stellen. In Frankfurt verabschiedete sich der Dax 0,1 Prozent fester bei 9483 Punkten in den Feierabend.

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Zum Börsenauftakt in New York hatten noch Wirtschaftsdaten aus der Euro-Zone und China die Kurse gedrückt. Beide Wirtschaftsräume hinken beim Wachstum hinterher, wie die Stimmungsbarometer der jeweiligen Einkaufsmanager zeigten . Auch die deutsche Wirtschaft wächst so langsam wie seit knapp anderthalb Jahren nicht mehr.

An den US-Aktienmärkten standen unter anderem Best Buy im Fokus. Mit einem Kursplus von knapp sieben Prozent war der größte US-Elektronikhändler besonders gefragt. Er zeigt dank seines Sparkurses erste Anzeichen einer Erholung: Der Gewinn stieg stärker als erwartet. Außerdem legte erstmals seit sieben Quartalen der Umsatz wieder zu.

Der Online-Händler Alibaba verteuerte sich um fast ein Prozent. Unternehmensgründer Jack Ma hatte zuvor angekündigt, eine internationale Version seines E-Commerce-Marktplatzes Taobao an den Start bringen zu wollen. Intel erfreute die Anleger mit einem überraschend optimistischen Ausblick für das kommende Jahr sowie einer höheren Dividende. Die Aktien stiegen um 4,7 Prozent.

An der New Yorker Börse wechselten rund 661 Millionen Aktien den Besitzer. 2013 Werte legten zu, 1025 gaben nach und 160 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von etwa 1,7 Milliarden Aktien 1824 Titel im Plus, 893 im Minus und 126 unverändert.

Noch unter dem Eindruck der schwachen Konjunktursignale aus Europa und China fanden die Anleger Interesse an den US-Kreditmärkten. So stiegen die zehnjährigen Staatsanleihen um 3/32 auf 99-07/32. Sie rentierten mit 2,34 Prozent. Die 30-jährigen Bonds kletterten 6/32 auf 98-28/32 und hatten eine Rendite von 3,06 Prozent.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

20.11.2014, 18:17 Uhr

Da lag er schon einmal in 2011 - und fiel wie sein Stein dann zu Boden.

So ähnlich wird es auch diesmal sein, vermutlich.
Denn die Befragungen ergaben jedenfalls auch einen ansteigenden Entlassungsdruck gegen eine Null-Einstellung von neuen Arbeitskräften.

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