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09.04.2014

00:57 Uhr

Börse New York

Wall Street erholt sich nach Talfahrt

In New York drehen die Indizes leicht auf. Anleger legen ihr Geld wieder in Aktien an, da sie einen positiven Start der US-Bilanzsaison erwarten. Getrübt wird das Stimmungsbild allerdings von den Unruhen in der Ukraine.

Warten an der Wall Street: US-Händler warten auf den Anfang der Bilanzsaison in Amerika. ap

Warten an der Wall Street: US-Händler warten auf den Anfang der Bilanzsaison in Amerika.

New YorkNach der jüngsten Talfahrt haben sich die US-Börsen am Dienstag wieder gefangen. Gefragt waren vor allem Technologiewerte wie Google. Die Anleger seien angesichts des bevorstehenden Starts der Bilanzsaison aber weiterhin vorsichtig, sagten Händler. Nach Börsenschluss berichtete der Aluminium-Konzern Alcoa als erstes Unternehmen aus dem S&P-500 über seine Geschäfte im vergangenen Quartal.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,06 Prozent im Plus mit 16.256 Punkten. Er pendelte dabei zwischen 16.180 und 16.296 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500 stieg um 0,38 Prozent auf 1851 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq legte 0,81 Prozent auf 4112 Stellen zu. Damit verzeichnete die Wall Street nach drei Tagen wieder Gewinne. An den europäischen Aktienmärkten trübten dagegen die Spannungen in der Ukraine erneut die Stimmung. Der Dax schloss 0,2 Prozent im Minus bei 9491 Punkten.

Bei den Einzelwerten in New York stießen vor allem zuletzt arg gebeutelte Aktien von Internetunternehmen auf Interesse. Yahoo -Papiere schlossen gut zwei Prozent im Plus, LinkedIn -Aktien gewannen knapp sechs Prozent. Google-Anteilsscheine notierten gut drei Prozent höher.

Einen Vorgeschmack darauf, was unerwartet schwache Geschäftszahlen für den Aktienkurs bedeuten können, lieferte Gigamon. Der Software-Hersteller hatte erklärt, wegen Vertrags-Stornierungen und Verzögerungen beim Abschluss von Projekten werde der Umsatz hinter den Erwartungen zurückbleiben. Die Aktien verloren daraufhin ein Drittel an Wert.

Bei den S&P-500-Firmen wird Reuters-Daten zufolge für das abgelaufene Quartal noch ein Gewinnanstieg von im Schnitt 1,1 Prozent zum Vorjahr erwartet. Im Januar waren die Vorhersagen mit 6,5 Prozent noch deutlich optimistischer. Der ungewöhnlich harte Winter dürfte vielen Firmen die Bilanz verhagelt haben. In dieser Woche legen aus dem Index unter anderem noch die Großbanken JPMorgan und Wells Fargo Zahlen vor.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 750 Millionen Aktien den Besitzer. 2066 Werte legten zu, 952 gaben nach und 147 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,18 Milliarden Aktien 1729 im Plus, 887 im Minus und 122 unverändert.

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