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29.03.2017

23:30 Uhr

Börse New York

Wall Street findet keine Richtung

Die US-Börsen kommen zur Wochenmitte kaum vom Fleck. Nach Trumps Gesundheitsreform-Debakel richtet sich die Hoffnung der Anleger auf die Umsetzung von Vorhaben des Präsidenten zu Steuerreform und Infrastrukturausgaben.

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New YorkDie US-Aktienmärkte sind am Mittwoch kaum vom Fleck gekommen. Wiederaufgeflammte Spekulationen auf ein amerikanisches Wirtschaftswunder und rasche Zinserhöhungen der Notenbank Fed stützten die Börsen. Offenbar hätten Anleger dem US-Präsidenten Donald Trump seine Pleite mit der Gesundheitsreform verziehen, schrieben die Analysten der Essener National-Bank. "Sie hoffen nun auf eine Umsetzung der anderen Vorhaben: Steuerreform und Infrastrukturausgaben." Parallel dazu plädierte der führende US-Notenbanker Charles Evans für bis zu zwei Zinserhöhungen im laufenden Jahr. Das offizielle Austrittsgesuch Großbritanniens aus der EU ließ Anleger dagegen weitgehend kalt.

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Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,2 Prozent tiefer auf 20.659 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 stieg dagegen 0,1 Prozent auf 2361 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq erhöhte sich um 0,4 Prozent auf 5897 Punkte.

Unter den Einzelwerten stiegen RH um 15 Prozent. Der Luxusmöbel-Händler hat dank Kosteneinsparungen im abgelaufenen Quartal mehr Geld verdient als erwartet. Außerdem stellte die Firma für 2017 ein Gewinnplus von bis zu 55 Prozent in Aussicht. Analysten stuften die Aktien daraufhin hoch und hoben ihre Kursziele an.

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Die Amazon-Aktie stieg um 2,1 Prozent. Ein Broker hatte zuvor empfohlen, die Anteilsscheine des Onlinehändlers "überzugewichten".

Vom offiziellen Brexit-Antrag Großbritanniens ließen sich die europäischen Anleger ihre Kauflaune nicht verderben. Der Dax stieg zeitweise auf ein Zwei-Jahres-Hoch von 12.233 Punkten und schloss 0,4 Prozent im Plus bei 12.203 Zählern. Der EuroStoxx50 gewann 0,3 Prozent auf 3475 Punkte.

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An der New York Stock Exchange wechselten rund 730 Millionen Aktien den Besitzer. 1913 Werte legten zu, 1018 gaben nach und 168 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,69 Milliarden Aktien 1738 im Plus, 1096 im Minus und 218 unverändert.

Die US-Kreditmärkte waren als sicherer Hafen gefragt und legten bei dünnen Umsätzen zu. Die zehnjährigen Staatsanleihen gewannen 8/32 auf 98-27/32. Die Rendite sank auf 2,3801 Prozent. Der 30-jährige Bond rückte um 17/32 auf 100-9/32 vor und rentierte mit 2,9848 Prozent.

Von

rtr

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