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09.07.2012

23:30 Uhr

Börse New York

Wall Street geht mit negativen Vorzeichen in die Bilanzsaison

Die Wall Street ist mit Verlusten in die neue Handelswoche gestartet. Nach den enttäuschenden US-Arbeitsmarktzahlen vom Freitag drückten nun Konjunkturdaten aus Asien auf die Stimmung.

Wie der Wall-Street-Handel lief

Video: Wie der Wall-Street-Handel lief

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New YorkZum Start der Bilanzsaison nach Handelsschluss zeigten sich Investoren an der Wall Street am Montag skeptisch: Anleger fürchteten, das langsamere globale Wachstum und die anhaltenden Schuldenprobleme in die Europa könnten die Gewinne der Konzerne drücken. Nach den enttäuschenden US-Arbeitsmarktzahlen vom Freitag drückten Konjunkturdaten aus Asien zudem auf die Stimmung.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte zum Handelsende mit einem Minus von 0,3 Prozent bei 12.736 Punkten.

Im Handelsverlauf pendelte das Leitbarometer zwischen 12.686 und 12.772 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index schloss bei 1352 Punkten, ein Abschlag von 0,2 Prozent. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor ebenfalls 0,2 Prozent und ging mit 2931 Punkten aus dem Handel. In Frankfurt ging der Dax mit einem Minus von 0,4 Prozent auf 6387 Punkten aus dem Handel. Hier nahmen die zunehmenden Konjunktursorgen den Anlegern die Lust auf Risiko.

Die Konjunkturdaten aus China und Japan schürten die Sorge vor einem langsameren Wachstum der Weltwirtschaft. So ging der Preisdruck in China weiter zurück: Die Jahresteuerung sackte im Juni von 3,0 auf 2,2 Prozent und damit etwas stärker als von Analysten erwartet. Es ist die geringste Inflationsrate seit 29 Monaten. Dies deutet darauf hin, dass die Nachfrage nach chinesischen Produkten im Zuge der Konjunkturabkühlung schwindet und die Behörden ihre wachstumsfördernde Politik stärken könnten. In Japan brachen die Bestellungen im Maschinenbau im Mai um rund 15 Prozent ein und damit deutlicher als erwartet.

Bei den Einzelwerten stand der Krankenversicherer Amerigroup im Fokus: Das Unternehmen willigte ein, vom Konkurrenten WellPoint für rund 4,5 Milliarden Dollar übernommen zu werden. Die Aktie von Amerigroup schoss rund 38 Prozent auf 88,79 Dollar ins Plus, WellPoint gewann 3,4 Prozent dazu.

Abwärts ging es für die Kreditkartenunternehmen Visa und MasterCard nach einer schlechteren Bewertung durch UBS Investment Research. Die Bank begründete die Herabstufung mit nachlassenden Verbraucherausgaben sowie einem schwachen globalen Wachstum. Visa schloss 1,3 Prozent im Minus, MasterCard 2,3 Prozent.

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An der New York Stock Exchange wechselten rund 640 Millionen Aktien den Besitzer. 1330 Werte legten zu, 1662 gaben nach und 113 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,42 Milliarden Aktien 1050 im Plus, 1416 im Minus und 112 unverändert.

Von

rtr

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