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02.02.2017

23:49 Uhr

Börse New York

Wall-Street-Indizes treten auf der Stelle

Konfuse Politik, zurückhaltender Handel: An den US-Börsen kommt nicht gut an, was US-Präsident Trump von sich gibt. Zu den größten Verlierern zählen am Donnerstag die Aktien der Modefirma Ralph Lauren.

Alle Augen auf Trump. Reuters, Sascha Rheker

Wartende Blicke in New York

Alle Augen auf Trump.

New YorkUnsicherheit über den Kurs des neuen US-Präsidenten Donald Trump hat die Wall Street am Donnerstag gelähmt. Zwar setzten erfreuliche Konjunkturdaten und Firmenergebnisse positive Akzente, sagte Marktstratege Art Hogan vom Vermögensverwalter Wunderlich Equity Capital Markets. Zugleich herrsche aber Konfusion darüber, welche Prioritäten die neue Regierung zunächst setzen werde und wann zum Beispiel die in Aussicht gestellten Steuerreformen kommen.

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Eine Umfrage zeigt, dass viele Anleger angesichts der „America First“-Politik nur auf kurze Sicht mit steigenden Kursen rechnen. Wie groß die Gefahren eines Einbruchs schon jetzt sind, zeigen mehrere Indikatoren.

Für einen Dämpfer sorgten ferner neue protektionistische Signale Trumps. So sagte der Präsident in einem Treffen mit wichtigen Parlamentariern, er wolle die Gespräche über eine Neuverhandlung oder eine Ablösung des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens (Nafta) beschleunigen.

Außerdem fragten sich Investoren, welche Konsequenzen Trumps scharfe Äußerungen zum Flüchtlingsabkommen mit Australien und zu einem Raketentest des Iran nach sich ziehen könnten. Im Fokus stand die Quartalsberichtssaison der Unternehmen. Zudem sorgte eine mögliche Milliardenübernahme für Gesprächsstoff.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte trat zum Handelsende auf der Stelle bei knapp 19.885 Punkten. Auch der breiter gefasste S&P-500 notierte wenig verändert bei rund 2281 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq sank geringfügig um 0,1 Prozent auf 5636 Stellen. In Frankfurt schloss der Dax 0,3 Prozent tiefer mit 11.628 Punkten.

Die Produktivität der amerikanischen Wirtschaft war im vierten Quartal stärker gestiegen als erwartet. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe war in der vergangenen Woche überraschend stark gesunken.

An der Wall Street büßten Finanztitel im Schnitt 0,4 Prozent ein. Hintergrund ist die abwartende Haltung der US-Notenbank (Fed), die nach ihrer Zinssitzung am Mittwochabend keine Hinweise auf das Tempo künftiger Zinsanhebungen lieferte. Banken profitieren in der Regel von höheren Zinsen.

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

03.02.2017, 13:06 Uhr

"Sergio Puntila27.01.2017, 09:30 Uhr
Der Chefdemokratenfresser als Oberkommentator des HB sondert in gewohnt langweiliger Manier, klingt schon fast andressiert, was Sie hier tagtäglich vor sich hingeifern, werter Mark Hoffmann"

Ich geifere nicht, ich kommentiere. Ich gebe mir den ganzen Tag große Mühe, jeden, aber auch wirklich jeden Artikel zu kommentieren,
um die Leute von der grün-sozialistischen Murkselregierung zu warnen.

Ja, ich bin ein Fan von Trump und Putin, das sind wenigstens noch zwei echte Kerle mit eigener Meinung, nicht wie unser sprechender Hosenanzug!

Ja, ich bin ein Anhänger der AFD, denn nur diese Partei kann unser Reich noch retten!

Nein, ich bin nicht arbeitslos und habe deshalb soviel Zeit Kommentare zu schreiben, ich bin arbeitssuchend!
Danke

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