Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

26.10.2015

21:14 Uhr

Börse New York

Wall Street kommt nicht vom Fleck

Nach einer ereignisreichen Woche legte der US-amerikanische Aktienindex Dow Jones eine Pause ein. Analysten erwarten, dass viele Unternehmen schlechtere Quartalszahlen vorlegen werden.

Warten auf die jüngsten Quartalsergebnisse wichtiger US-Unternehmen. ap

Händler an der Wall Street

Warten auf die jüngsten Quartalsergebnisse wichtiger US-Unternehmen.

New YorkDie US-Börsen haben sich am Montag vor der mit Spannung erwarteten Sitzung der US-Notenbank kaum bewegt. Viele Investoren hielten sich zurück, da Unsicherheit über den Zeitpunkt der Zinswende in den USA herrscht. Der Dow-Jones-Index mit den 30 Standardwerten schloss 0,1 Prozent tiefer bei 17.623 Punkten. Beim breiter aufgestellten S&P 500 gab es ein leichtes Minus von 0,2 Prozent auf 2071 Zähler, während die Technologiebörse Nasdaq 0,1 Prozent auf 5034 Punkte zulegte.

Bei den Einzelwerten stiegen die Papiere des chinesischen Suchmaschinenbetreibers Baidu um 5,5 Prozent. Das von Baidu unterstützte Online-Reiseportal Qunar Cayman Islands will sich mit dem Rivalen Ctrip.com verbünden.

Wie der Wall Street Handel lief

Hightech-Fieber bei US-Anlegern

Wie der Wall Street Handel lief: Hightech-Fieber bei US-Anlegern

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

Der US-Börsenbetreiber Intercontinental Exchange (ICE) übernimmt den Finanzdaten-Spezialisten Interactive Data. Die beiden Investmentfirmen Silver Lake und Warburg Pincus bekommen dafür 3,65 Milliarden Dollar in bar sowie ICE-Aktien im Wert von 1,55 Milliarden Dollar. Nach deutlichen Kursaufschlägen im frühen Handel schlossen ICE-Papiere 0,6 Prozent im Minus.

Der US-Technologiekonzern Xerox ist im dritten Quartal wegen geringerer Nachfrage nach Druckern in die Verlustzone gerutscht. Der Lexmark -Konkurrent kündigte daraufhin an, nun "strukturelle Optionen" zu prüfen. Die Xerox-Aktie gab rund drei Prozent nach.

FedEx -Scheine verloren ein Prozent, obwohl der Konzern im Weihnachtsgeschäft mit so vielen Paketsendungen wie noch nie rechnet.

In den USA sank der Absatz von Einfamilienhäusern unerwartet. Die Zahl der verkauften Neubauten fiel von August auf September um 11,5 Prozent auf eine Jahresrate von 468.000 Einheiten und damit auf den tiefsten Stand seit November 2014. Die Daten fielen merklich schwächer aus als von Experten mit 550.000 erwartet. Zuvor hatte es zwei Anstiege in Folge gegeben.

Nach den zuletzt hohen Kursgewinnen legten die europäischen Aktienanleger am Montag eine Verschnaufpause ein. Der Dax schloss mit 10.801,34 Punkten minimal - knapp sieben Punkte - im Plus. Der EuroStoxx verlor 0,3 Prozent.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 840 Millionen Aktien den Besitzer. 1154 Werte legten zu, 1915 gaben nach und 123 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,74 Milliarden Aktien 1077 im Plus, 1749 im Minus und 155 unverändert.

Die US-Kreditmärkte legten zu. Die zehnjährigen Staatsanleihen gewannen 8/32 auf 99-16/32. Die Rendite sank auf 2,056 Prozent. Der 30-jährige Bond rückte um 21/32 auf 100-6/32 vor und rentierte mit 2,866 Prozent. Händler sagten, die enttäuschenden Zahlen zu den Hausverkäufen hätten die Nachfrage nach den risikoarmen Staatsanleihen wieder angekurbelt.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×