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11.11.2013

22:17 Uhr

Börse New York

Wall Street legt nach Rally Pause ein

Nach der Rally der vergangenen Woche haben die Anleger an der Wall Street am Montag durchgeatmet. Das Handelsvolumen war wegen des Gedenktages für die Kriegsveteranen schwach. Der Anleihemarkt blieb sogar ganz geschlossen.

Nach der Rally der vergangenen Woche haben ist es am Montag an der Wall Street ruhig. ap

Nach der Rally der vergangenen Woche haben ist es am Montag an der Wall Street ruhig.

New YorkNach der Rally der vergangenen Woche haben die Anleger an der Wall Street am Montag etwas durchgeatmet. Der Dow-Jones-Leitindex kletterte dennoch auf ein neues Rekordhoch, auch wenn das Handelsvolumen wegen eines Gedenktages für die Kriegsveteranen (Veterans Day) gering ausfiel. In Europa stiegen einige Anleger in der Hoffnung auf eine anziehende Weltwirtschaft wieder in die Aktienmärkte ein.

Wie der Wall Street Handel lief

Video: Wie der Wall Street Handel lief

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Der Dow schloss 0,14 Prozent fester bei 15.783 Punkten. Im Handelsverlauf pendelte er zwischen 15.791 und 15.737 Stellen. Der breiter gefasste S&P-500 legte knapp 0,1 Prozent auf 1771 Zähler zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq trat auf der Stelle und beendete den Handel bei 3919 Punkten. Der Dax verabschiedete sich mit einem Plus von 0,3 Prozent bei 9107,86 Punkten in den Feierabend. Der EuroStoxx50 gewann 0,6 Prozent auf 3053,36 Zähler.

In den USA blieb der Anleihemarkt im Gegensatz zu den Aktienbörsen geschlossen und es gab keine frischen Konjunkturdaten. Deswegen konzentrierten sich viele Anleger auf den Donnerstag. Dann soll die voraussichtlich neue Fed-Chefin Janet Yellen im Rahmen ihrer Nominierungstour vor den Bankenausschuss des Senats treten. Beobachter hielten wegen der andauernden Geldschwemme der Notenbanken im Wochenverlauf einen weiteren Rekord des Leitindexes Dow für möglich. Am Donnerstag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins überraschend gesenkt.

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Die Diskussion um die Frage, wie lange die US-Notenbank noch über den Ankauf von Immobilienpapieren und Anleihen monatlich 85 Milliarden Dollar in die Finanzmärkte pumpen wird, sorgte an der Wall Street für Kaufzurückhaltung. Viele Anleger rechneten offenbar für Dezember mit einer ersten Drosselung, sagte Rabobank-Volkswirt Philip Marey. Er halte diesen Termin aber für verfrüht.

Bei den Einzelwerten standen in New York Tesla und Transocean im Mittelpunkt. Die Aktie des Elektroautobauers legte 4,9 Prozent zu. Nachdem zuletzt mehrere Fahrzeuge in Brand geraten waren, hatte das Papier in der Vorwoche sich noch so schlecht wie letztmals Anfang 2012 präsentiert. Die Transocean-Aktie gehörte mit einem Aufschlag von 3,6 Prozent ebenfalls zu den Gewinnern.

Der auf Tiefseebohrungen spezialisierte Ölkonzern einigte sich mit Finanzinvestor Carl Icahn darauf, künftig eine Dividende zu zahlen und die Zahl seiner Direktoren zu verringern.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 540 Millionen Aktien den Besitzer. 1544 Werte legten zu, 1418 gaben nach und 123 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,59 Milliarden Aktien 1245 im Plus, 1293 im Minus und 92 unverändert.

In Europa stützten Anleger ihren Optimismus auf ermutigende chinesische Konjunkturdaten vom Wochenende sowie den starken US-Arbeitsmarktbericht vom Freitag. "Endlich reagieren die Märkte rational auf Wirtschaftsdaten", schrieben die Analysten von Credit Agricole CIB in einem Kommentar. Zwar erhöhten die US-Zahlen die Wahrscheinlichkeit einer baldigen Straffung der dortigen Geldpolitik, sie würden aber auch als Zeichen einer wirtschaftlichen Erholung gewürdigt.

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