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29.04.2014

23:12 Uhr

Börse New York

Wall Street profitiert von Merck-Zahlen

Die US-Börsen können am Dienstag zulegen. Rückenwind bekommen die Kurse von starken Zahlen des US-Pharmakonzerns Merck. Außerdem im Fokus: Die morgen beginnende Sitzung der Federal Reserve.

US-Händler an der Wall Street: Starke Zahlen des Pharmariesen Merck lassen die Kurse steigen. ap

US-Händler an der Wall Street: Starke Zahlen des Pharmariesen Merck lassen die Kurse steigen.

New YorkErmutigende Quartalszahlen unter anderem vom US-Pharmakonzern Merck & Co haben der Wall Street am Dienstag Kursgewinne gebracht. "Der Markt ist volatiler geworden", sagte Rick Meckler von LibertyView Capital Management. "Er reagiert nun stärker auf Tagesnachrichten wie Unternehmensergebnisse." Zudem gab es die Erwartung, dass die US-Arbeitsmarktdaten, die am Freitag veröffentlicht werden sollen, eine hohe Zahl neu geschaffener Stellen ausweisen.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,5 Prozent höher bei 16.535 Punkten. Im Verlauf pendelte er zwischen 16.451 und 16.595 Stellen. Der breiter gefasste S&P-500 legte ebenfalls 0,5 Prozent zu auf 1878 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq stieg um 0,7 Prozent auf 4103 Zähler. In Frankfurt schloss der der Dax 1,5 Prozent höher bei 9584,12 Punkten.

Auf den US-Kaufzetteln standen vor allem Merck & Co. Die Aktien zogen 3,6 Prozent an, nachdem der Arzneimittelhersteller einen überraschend hohen Gewinn vorgelegt hatte. Der Konzern hatte dank Kosteneinsparungen trotz eines Umsatzrückgangs den Gewinn gesteigert. Zudem bestätigte Konzernchef Kenneth Frazier den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr.

Die Papiere von Konkurrent Bristol-Myers Squibb gaben hingegen trotz besser als erwartet ausgefallener Quartalszahlen um 2,07 Prozent nach. Sie hatten allerdings schon in den vergangenen zwölf Monaten rund ein Viertel an Wert gewonnen

Sprint legten 11,3 Prozent zu. Der US-Mobilfunker hatte zum Jahresauftakt im hart umkämpften Markt weniger Kunden als gedacht verloren und hob zudem seine Jahresprognose an. Für Enttäuschung sorgte dagegen der Agrarkonzern Archer Daniels Midland mit seinen Ergebnissen. Der Börsenwert der Gesellschaft fiel um 2,6 Prozent.

Beim Reifenhersteller Goodyear sorgte die Bilanzvorlage für einen Kursrutsch von 7,55 Prozent. Der Continental-Konkurrent blieb sowohl mit dem um Sonderposten bereinigten EPS als auch dem Umsatz hinter den Erwartungen zurück.

Bei General Electric (GE) stand ein knappes Kursminus von 0,07 Prozent zu Buche. Im Übernahmepoker um den französischen Industriekonzern Alstom will nun der deutsche Konkurrent Siemens ein eigenes Angebot vorlegen. Voraussetzung sei allerdings eine Prüfung der Bücher des französischen Rivalen. Unklar ist, wie sich GE nun verhalten wird. Die Alstom-Führung hatte zuvor lange heimlich nur mit den Amerikanern verhandelt.

Nach Handelsschluss wurden Geschäftszahlen unter anderem von eBay und Twitter erwartet. Das Augenmerk richtete sich zudem auf die zweitägige Sitzung der US-Notenbank (Fed). Ökonomen gingen davon aus, dass die Fed ihr Programm zum Aufkauf von Anleihen am Mittwoch weiter zurückfahren wird. Außerdem warteten Marktteilnehmer auf weitere Hinweise, wann die Notenbanker die Zinsen wieder anheben könnten.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 739 Millionen Aktien den Besitzer. 1820 Werte legten zu, 1218 gaben nach und 132 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,9 Milliarden Aktien 1365 Titel im Plus, 1217 im Minus und 150 unverändert.

Kommentare (1)

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29.04.2014, 17:25 Uhr

Unwahrscheinlich,dass Dow & Co.neue ATH´s erzielen.Wie eine unsichtbare Mauer,prallen beide Indizes jedesmal nah an ihren Höchstständen ab.
Es ist nur eine Frage der Zeit,bis sich der 6 monatige Seitwärtstrend auflöst.

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