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02.07.2014

01:23 Uhr

Börse New York

Wall Street profitiert von starken China-Daten

China präsentiert am Dienstag starke Zahlen und treibt damit die Kurse in New York an. Während GM und Twitter zulegten, verlor die Telekom-Tochter T-Mobile, nachdem betrügerische Geschäfte bekannt wurden.

Wie der Wall-Street-Handel lief

„GoPro“ zeigt Euphorie an der Börse

Wie der Wall-Street-Handel lief: „GoPro“ zeigt Euphorie an der Börse

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New YorkDie US-Börsen haben sich am Dienstag beflügelt von guten Konjunkturdaten zugelegt. Die jüngsten Wirtschaftsdaten überzeugten viele Investoren. So setzte die US-Industrie ihren Wachstumskurs im Juni fort. Auch die chinesische Industrie legte erstmals nach sechs Monaten wieder zu. Enttäuschende Daten aus der Euro-Zone gerieten in den Hintergrund.

Der Dow-Jones-Index schloss bei 16.956 Punkten 0,77 Prozent im Plus. Im Verlauf pendelte er zwischen 16.828 und 16.998 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 ging mit 1973 Zählern 0,67 Prozent höher aus dem Handel. Die Technologiebörse Nasdaq gewann 1,14 Prozent und schloss bei 4458 Punkten.

Die Kursgewinne an der Wall Street stützten die europäischen Börsen, die Umsätze hielten sich aber in Grenzen. Anleger warten mit Spannung auf den US-Arbeitsmarktbericht für Juni, der am Donnerstag veröffentlicht werden soll. Der Dax schloss bei 9902 Punkten, ein Plus von 0,7 Prozent. Der EuroStoxx50 rückte um 0,9 Prozent auf 3259 Zähler vor.

GM und Twitter legen stark zu

In New York verteuerten sich Aktien von General Motors nach Vorlage der Verkaufszahlen für Juni um 3,5 Prozent. Die Opel-Mutter konnte trotz der vielen Rückrufe mehr Fahrzeuge losschlagen. Gefragt waren auch Anteilscheine von Amicus Therapeutics . Die Papiere des Biotechnik-Konzerns stiegen um 19,4 Prozent, nachdem etliche Broker ihre Empfehlung für die Aktie angehoben hatten.

Boeing-Aktien stiegen um 0,7 Prozent. Das Unternehmen steht Insidern zufolge vor dem Abschluss eines drei Milliarden Dollar schweren Deals mit Monarch Airlines.

Auf den Einkaufslisten standen auch Twitter, die 2,6 Prozent zulegten. Das Kurznachrichtendienst wechselt seinen Finanzchef aus. Der ehemalige Goldman-Sachs-Manager Anthony Noto übernimmt den Posten von Mike Gupta.

Abwärts ging es für T-Mobile USA. US-Behörden werfen der Tochter der Deutschen Telekom vor, ohne Zustimmung der Kunden Zusatzdienste von Drittanbietern abgebucht zu haben. T-Mobile US-Aktien verloren um 0,6 Prozent.

Superreiche und ihre Aktien: Die Top 10 seit 2008

Berechnung

Vergleich von Aktien aus der Milliardärsliste, die Bloomberg veröffentlicht. Nicht alle Superreichen gründen ihren Reichtum auf Unternehmen, die an der Börse notiert sind. Einige der Aktien erlauben zudem keine Betrachtung über fünf Jahre, die hier vorgenommen wurde.

Stand: Ende Januar 2013

Jeff Bezos

Die Aktie: Amazon               (906866)  Die Performance:             299,41%

Amancio Ortega             

Die Aktie:            Inditex 756434  Die Performance:           228,00%

Jorge Lemann  

Die Aktie:            Anheuser-Busch  590932  Die Performance:           107,95%

Bernard Arnault              

Die Aktie:            LVMH   853292  Die Performance:           100,39%

Larry Ellison       

Die Aktie:            Oracle   871460  Die Performance:           96,29%

Iris Fontbona

Die Aktie:            Antofagasta       867578  Die Performance:           66,39%

Stefan Persson

Die Aktie:            Hennes & Mauritz             872318  Die Performance:           56,00%

Familie Walton 

Die Aktie:            Wal-Mart            860853  Die Performance:           53,56%

Larry Page         

Die Aktie:            Google           A0B7FY      Die Performance:           49,01%

Liliane Bettencourt        

Die Aktie:            L'Oreal  853888  Die Performance:           38,39%

An der New York Stock Exchange wechselten rund 683 Millionen Aktien den Besitzer. 2052 Werte legten zu, 1003 gaben nach und 142 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,93 Milliarden Aktien 1954 im Plus, 723 im Minus und 103 unverändert.

Auch bei den US-Staatsanleihen standen die bevorstehenden Arbeitsmarktdaten im Fokus. Analysten sprachen davon, dass Händler zuvor noch ihre jüngsten Gewinne sichern wollten. Die zehnjährigen Papiere fielen um 9/32 auf 99-13/32. Sie rentierten mit 2,56 Prozent. Die 30-jährigen Bonds fielen um 21/32 auf 99-18/32 und hatten eine Rendite von 3,4 Prozent.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Schwarzer Drache

02.07.2014, 08:00 Uhr

"Kommt der nächste Angriff auf die Marke von 10.000 Punkten?"

Ich glaube schon. So lange fundamentale Zusammenhänge nur eine untergeordnete Rolle spielen und lediglich die Notenbankpolitik kursbestimmend ist, wird sich daran nichts ändern - auch wenn sich die Bullen jetzt errennen *g*

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