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01.07.2013

23:58 Uhr

Börse New York

Wall Street schließt im Plus

Starke Konjunkturdaten stützten zum Beginn des zweiten Halbjahres die US-Börsen: Die Wall Street schloss im Plus. Gerüchte um eine Apple-Uhr schoben die Aktien an. Blackberry-Papiere gerieten aber erneut unter Druck.

Die US-Börsen haben das zweite Halbjahr mit Zuwächsen eingeläutet. dpa

Die US-Börsen haben das zweite Halbjahr mit Zuwächsen eingeläutet.

New YorkDie US-Börsen haben das zweite Halbjahr mit Zuwächsen eingeläutet. Gestützt von überraschend starken Konjunkturdaten legten alle Indizes am Montag zu. Händler rechneten nach dem absehbaren Ende des Anleihen-Kaufprogramms der US-Notenbank Fed dennoch weiter mit deutlichen Schwankungen nach oben oder unten.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,44 Prozent im Plus bei 14.974 Punkten. Er pendelte dabei zwischen 14.911 und 15.083 Zählern. Der breiter gefasste S&P 500 legte 0,54 Prozent auf 1614 Punkte zu, die Technologiebörse Nasdaq gewann 0,92 Prozent auf 3434 Stellen. Diese Woche ist für die Börsianer in New York kurz: Am Mittwoch wird nur einen halben Tag und am Donnerstag wegen des Unabhängigkeitstages gar nicht gehandelt. Der deutsche Dax schloss an seinem 25. Geburtstag 0,3 Prozent fester mit 7983 Punkten.

Positiv bewerteten die Anleger Daten zur US-Konjunktur: So stiegen die Bauausgaben im Mai um 0,5 Prozent auf aufs Jahr hochgerechnete 875 Milliarden Dollar und damit so stark wie seit fast vier Jahren nicht mehr. Der Konjunkturindex der US-Einkaufsmanager im Juni legte zum Vormonat um 1,9 auf 50,9 Punkte zu. Ökonomen hatten mit 50,5 Zählern gerechnet. Das Barometer liegt damit wieder über der 50-Punkte-Marke, ab der es Wachstum signalisiert.

Unter den Einzelwerten standen Onyx-Aktien im Fokus, die sich um 51 Prozent auf 131 Dollar verteuerten. Der weltgrößte Biotech-Konzern Amgen will den Rivalen für 120 Dollar je Aktie oder rund zehn Milliarden Dollar kaufen. Onyx hat die Offerte aber als zu niedrig zurückgewiesen. Börsianer spekulieren nun offenbar auf ein höheres Angebot, möglicherweise auch von einer anderen Firma.

Was 2013 aus 100.000 Euro wurde (1.Halbjahr)

Silber

62.510 Euro

Brasilianische Aktien

73.320 Euro

Gold

74.490 Euro

Russische Aktien

83.690 Euro

Chinesische Aktien (Shanghai Composite)

88.730 Euro

Türkische Aktien

90.210 Euro

Bundesanleihen

98.260 Euro

US-Treasuries

98.540 Euro

Sparbuch

100.032 Euro

Tagesgeld

100.930 Euro

US-Dollar

101.220 Euro

Deutsche Aktien

104.360 Euro

Öl (WTI)

105.550 Euro

Japanische Aktien

113.630 Euro

US-Aktien

115.280 Euro

Venezolanische Aktien

151.720 Euro

Um 3,2 Prozent aufwärts ging es mit Apple-Aktien. Es verdichten sich die Hinweise, dass der Konzern bald eine Computer-Armbanduhr auf den Markt bringt. Apple wolle sich in Japan die Rechte auf den Markennamen "iWatch" sichern, hieß beim dortigen Patentamt. Seit langem wird gerätselt, mit welchem Produkt der Hersteller von iPods, iPhones und iPads einen neuen Coup landen will.

Blackberry -Papiere standen erneut unter Druck und verloren 1,6 Prozent. Der Smartphone-Hersteller hatte am Freitag mitgeteilt, im abgelaufenen Quartal überraschend wieder in die Verlustzone gerutscht zu sein. Am Freitag hatte das die Aktie um ein Viertel einbrechen lassen.

Erstmals getrennt gehandelt wurden an der Börse die Sparten Unterhaltung und Verlagsaktivitäten des Medienkonzerns News Corp. Der Bereich Unterhaltung ist nun im Unternehmen 21st Century Fox zusammengefasst und legte beim Börsendebüt 2,2 Prozent auf 29,37 Dollar zu. 21st hat damit einen Börsenwert von 68 Milliarden Dollar. Die Verlagssparte firmiert weiter als News Corp. Deren Aktien gaben drei Prozent nach, der Börsenwert beträgt neun Milliarden Dollar.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 710 Millionen Aktien den Besitzer. 2144 Werte legten zu, 862 gaben nach und 82 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,57 Milliarden Aktien 1775 im Plus, 732 im Minus und 94 unverändert.

Von

rtr

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