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26.01.2015

23:35 Uhr

Börse New York

Wall Street schließt kaum verändert

Während der Dax alle Rekorde knackt, sind US-Anleger vorsichtiger. Die US-Börsen schließen kaum verändert. Indes werden die Microsoft-Zahlen mit Spannung erwartet und IBM muss Gerüchte über Entlassungen zurückweisen.

Die US-Börsen sind mit Verlusten in die neue Woche gestartet. Die US-Anleger sind vorsichtig angesichts der Wahlen in Griechenland, bei denen die reformfeindliche Syriza gewann. dapd

Die US-Börsen sind mit Verlusten in die neue Woche gestartet. Die US-Anleger sind vorsichtig angesichts der Wahlen in Griechenland, bei denen die reformfeindliche Syriza gewann.

New YorkUS-Anleger haben sich nach dem Wahlsieg des Linksbündnisses Syriza in Griechenland zu Wochenbeginn zurückgehalten. Sie seien verunsichert über die möglichen Folgen für die Euro-Zone und befürchteten eine neue Krise der Währungsgemeinschaft, sagten Händler. Der neue griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras kämpft gegen die Sparauflagen der internationalen Geldgeber. Diese sind aber nicht bereit, weitere dringend benötigte Milliarden ohne Gegenleistung zur Verfügung zu stellen.

Der Dow-Jones-Index für die Standardwerte schloss unverändert auf 17.678 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 stieg um 0,3 Prozent auf 2057 Punkte. Der Index der Technologiebörse Nasdaq rückte um 0,3 Prozent auf 4771 Punkte vor.

Bei den Einzelwerten stand das größte Wohnungsbauunternehmen der USA nach Anzahl der verkauften Eigenheime, D.R. Horton, im Blickpunkt. Die Aktien kletterten mehr als fünf Prozent. Die Amerikaner kauften wieder mehr Wohnungen und bescherten der Firma im abgelaufenen Quartal einen Umsatzsprung von 37 Prozent, mehr als vom Markt erwartet.

Dagegen trennten sich die Anleger von Mattel-Papieren. Der Hersteller von Barbie-Puppen und Fisher-Price-Spielzeug machte im Weihnachtsquartal sechs Prozent weniger Umsatz als noch ein Jahr zuvor. Zudem wechselte Mattel seinen Chef aus. Die Aktie verlor rund fünf Prozent an Wert.

Mit Spannung warteten Börsianer auf Zahlen von Microsoft und Texas Instruments, die nach Handelsschluss veröffentlicht werden sollten. Microsoft-Papiere lagen 0,4 Prozent im Minus, die von Texas Instruments traten in etwa auf der Stelle.

IBM wies einen Bericht über Massenentlassungen zurück. Der weltgrößte IT-Dienstleister baue zwar Stellen ab, dies betreffe aber "nur mehrere Tausend Beschäftigte", teilte IBM mit. Zuvor hatte "Forbes" berichtet, IBM bereite die Streichung von 26 Prozent der Belegschaft vor. Das wären 112.000 Mitarbeiter. Die IBM-Aktie verteuerte sich um 0,3 Prozent.

Kommentare (1)

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Herr Peter Spiegel

26.01.2015, 19:35 Uhr

"Griechenland-Wahl verunsichert US-Anleger"
Weder in Europa und schon gar nicht jemand in den USA
interessiert für die griechische Wirtschaft. Wenn der Dow
ein wenig schwächelt, dann weil der EURO so schnell sinkt.

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