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20.03.2013

21:46 Uhr

Börse New York

Wall Street schließt mit Gewinnen

Zypern bringt die US-Anleger nicht aus der Ruhe. Der Dow Jones erklomm wieder neue Höchststände. Zu den Gewinnern gehört auch die Großbank JP Morgan.

An den US-Börsen grübeln die Händler. Wird die Fed ihre expansive Geldpolitik fortsetzten, oder nicht? ap

An den US-Börsen grübeln die Händler. Wird die Fed ihre expansive Geldpolitik fortsetzten, oder nicht?

New YorkDie US-Börsen in New York haben ihre Gewinne nach der Zinsentscheidung der Notenbank am Mittwoch ausgebaut. Trotz einer leichten Verbesserungen am Arbeitsmarkt hält die Fed ihren Leitzins mit null bis 0,25 Prozent auf rekordniedrigem Niveau. Wie an den Finanzmärkten erwartet, sollen auch die Aufkäufe von Immobilien- und Staatsanleihen fortgesetzt werden, bis sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt substanziell gebessert hat.

„Wir hatten eine volatile Woche. Es war nicht zu erwarten, dass die Fed für allzu viel Unruhe sorgen würde“, bewertete Paul Zemsky von ING Investment Management in New York die Entscheidung der Notenbank. „Es wäre zu destabilisierend in einer Zeit gewesen, in der es gerade einen destabilisierenden Europa-Effekt gab“, sagte er mit Blick auf die Zypern-Krise.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss mit einem Plus von 0,4 Prozent bei 14.512 Punkten. der Index pendelte dabei zwischen 14.455 und 14.546 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500 stieg 0,7 Prozent auf 1559 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq legte 0,8 Prozent auf 3254 Punkte zu.

Bei den Einzelwerten stand der Paketzusteller FedEx im Mittelpunkt. Die Aktie gab 6,9 Prozent nach. Der Gewinn war im dritten Geschäftsquartal wegen eines Einbruchs im Luftfracht-Geschäft und hohen Restrukturierungskosten um 31 Prozent gefallen.

Zu den Gewinnern gehörten die Bankenwerte wie die Anteilscheine von Citigroup und Goldman Sachs. Sie legten 0,7 beziehungsweise 0,9 Prozent zu. Yahoo -Aktien verloren dagegen 0,3 Prozent. Das Internetunternehmen erwägt einem Medienbericht zufolge, die Online-Video-Plattform Dailymotion zu kaufen. Das Unternehmen wird mit rund 300 Millionen Dollar bewertet. Es wäre der größte Zukauf des früheren Internet-Pioniers seitdem Ex-Google-Managerin Marissa Mayer den Konzern leitet.

Im Blick der Anleger stand auch die Schuldenkrise um das Euro-Land Zypern. In Europa zogen die Kurse trotz des Scheiterns des EU-Rettungspakets im Parlament in Nikosia an. Anleger spekulierten darauf, dass die Krise dennoch gelöst wird. Der Dax gewann 0,7 Prozent auf 8002 Punkte, der EuroStoxx stieg um 1,4 Prozent auf 2710 Zähler. Die Börse in Zypern blieb geschlossen. Die dortigen Banken sollten bis zum kommenden Dienstag nicht öffnen.

Der Euro bewegte sich um 1,2936 Dollar und knapp einen halben US-Cent höher als im späten Vortagesgeschäft. Im Zweifel werde die Europäische Zentralbank (EZB) bei Zypern schon einspringen, erläuterten Börsianer die Überzeugung der Anleger.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 670 Millionen Aktien den Besitzer. 2235 Werte legten zu, 754 gaben nach und 100 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,59 Milliarden Aktien 1730 im Plus, 720 im Minus und 94 unverändert.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Paul

20.03.2013, 19:53 Uhr

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