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05.07.2012

22:34 Uhr

Börse New York

Wall Street schließt mit Verlusten

Die historische Zinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) konnte die Anleger in New York kaum beeindrucken. Der Dow-Jones-Index gab nach und schloss im Minus.

Händler an der Wall Street. dapd

Händler an der Wall Street.

New YorkVor Veröffentlichung der offiziellen Arbeitsmarktdaten hat die Wall Street am Donnerstag Verluste verbucht. Auf dem Parket hielten sich Sorgen, die Zahlen könnten eine anhaltende Stagnation bestätigen.

Positive Jobdaten einer privaten Arbeitsagentur gaben dem Handel einen leichten Schub, dämpften aber gleichzeitig Hoffnungen auf eine weitere geldpolitische Lockerung durch die Notenbank Federal Reserve.

Die historische Zinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) konnte die Anleger in New York kaum beeindrucken - der Schritt war auf dem Parket erwartet worden. Energie- und Finanzwerte gehörten zu den Verlierern.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte zum Handelsende mit einem Minus von 0,4 Prozent bei 12.896 Punkten. Im Verlauf pendelte das Leitbarometer zwischen 12.852 und 12.961 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index schloss bei 1367 Punkten, ein Abschlag von 0,5 Prozent. Der Index der Technologiebörse Nasdaq ging unverändert bei 2976 Punkten aus dem Handel. In Frankfurt schloss der Dax mit einem Minus von 0,5 Prozent bei 6535 Punkten.

Die privaten Unternehmen in den USA schufen im Juni deutlich mehr Jobs als erwartet: Die Zahl stieg nach Angaben der privaten Arbeitsagentur ADP um 176.000. Von Reuters befragte Analysten hatten nur mit einem Plus von 105.000 gerechnet. Im Mai entstanden 136.000 Stellen und damit mehr als zunächst mit 133.000 gemeldet.

Zudem sank die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche und zwar so stark wie seit zwei Monaten nicht mehr. Das Arbeitsministerium wird am Freitag die offiziellen US-Arbeitsmarktdaten veröffentlichen. Experten gehen davon aus, dass die Arbeitslosenquote im Juni bei 8,2 Prozent verharrte. Weitere Konjunkturdaten belasteten den Handel: Das Wachstum der US-Dienstleister verlangsamte sich im Juni unerwartet deutlich. Die Zahl der Neuaufträge nahm stark ab.

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