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16.07.2013

22:20 Uhr

Börse New York

Wall Street schließt mit Verlusten

Der Markt wartet auf Impulse von der US-Notenbank. Währenddessen greifen Anleger bei den Aktien der Suchmaschine Baidu zu. Goldman Sachs rückte mit seiner Bilanz ebenfalls in den Fokus.

Händler an der Wall Street: Jetzt heißt es warten auf Bernanke. AFP

Händler an der Wall Street: Jetzt heißt es warten auf Bernanke.

Die Wall Street hat am Dienstag Verluste hinnehmen müssen. Coca-Cola lastete nach enttäuschenden Verkaufszahlen schwer auf den Börsenbarometern. Nach der achttägigen Gewinnserie des S&P 500 machten zudem viele Anleger Kasse. Insgesamt gaben sich die Investoren abwartend, weil am Mittwoch Fed-Chef Ben Bernanke vor dem US-Kongress sprechen wird. Viele erhoffen sich dann Hinweise auf die Geldpolitik in den kommenden Monaten. Zuletzt hatte Bernanke betont, dass die von einigen Anlegern bereits für September erwartete Straffung der Geldpolitik alles andere als ausgemacht sei

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte pendelte im Verlauf zwischen einem Hoch von 15.498 und einem Tief von 15.415 Punkten. Er ging mit einem Minus von 0,2 Prozent bei 15.452 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste S&P-500 gab 0,4 Prozent auf 1676 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq büßte 0,3 Prozent auf 3598 Punkte ein. In Frankfurt schloss der Dax 0,4 Prozent leichter bei 8201 Punkten.

Im Mittelpunkt des US-Börsengeschehens standen angesichts der angelaufenen Berichtssaison diverse Einzelwerte, allen voran Goldman Sachs. Die US-Investmentbank hat im zweiten Quartal prächtig verdient: Der Überschuss verdoppelte sich auf 1,86 Milliarden Dollar. Dabei profitierte der Branchenprimus vom Handel mit Anleihen, auch mit riskanten Investments auf eigene Rechnung. Die Aktie konnte sich aber nicht dem Abwärtstrend entziehen und gab 1,7 Prozent nach.

Was 2013 aus 100.000 Euro wurde (1.Halbjahr)

Silber

62.510 Euro

Brasilianische Aktien

73.320 Euro

Gold

74.490 Euro

Russische Aktien

83.690 Euro

Chinesische Aktien (Shanghai Composite)

88.730 Euro

Türkische Aktien

90.210 Euro

Bundesanleihen

98.260 Euro

US-Treasuries

98.540 Euro

Sparbuch

100.032 Euro

Tagesgeld

100.930 Euro

US-Dollar

101.220 Euro

Deutsche Aktien

104.360 Euro

Öl (WTI)

105.550 Euro

Japanische Aktien

113.630 Euro

US-Aktien

115.280 Euro

Venezolanische Aktien

151.720 Euro

Auch der Pharma- und Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson konnte seine überraschend guten Quartalszahlen nicht in Kursgewinne ummünzen. Die Aktien kostete zum Handelsschluss praktisch genauso viel wie am Vortag.

Mit 1,4 Prozent kräftig nach unten ging es bei Coca-Cola. Der weltgrößte Softdrink-Hersteller setzte weniger Getränke ab, der Gewinn gab knapp vier Prozent nach. Die Aktie gehörte zu den größten Verlierern im Dow und lastete schwer auf dem in den vergangenen Tagen noch besonders erfolgreichen S&P 500. Auch Energie- und Versorgertitel standen auf den Verkaufszetteln in New York.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 616 Millionen Aktien den Besitzer. 1037 Werte legten zu, 1926 gaben nach und 113 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von etwa 1,6 Milliarden Aktien 1107 Titel im Plus, 1358 im Minus und 126 unverändert.

Von

rtr

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