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18.06.2014

23:56 Uhr

Börse New York

Wall Street schließt nach Fed-Entscheidung fester

Nach der mit Spannung erwarteten Entscheidung der US-Notenbank Fed über ihren geldpolitischen Kurs geht die Wall Street fester aus dem Tag. Zu den Gewinnern bei den Einzeltiteln gehören Adobe und FedEx.

Kaum Bewegung an den US-Börsen. ap

Kaum Bewegung an den US-Börsen.

New YorkDie Aussicht auf eine etwas deutlichere Straffung der US-Zinspolitik hat die US-Börsen am Mittwoch angetrieben. Dow Jones & Co zogen im späten Geschäft an, nachdem die US-Notenbank die Ergebnisse ihrer Sitzung mitgeteilt hatte. Die Führungsmitglieder der Fed gehen demnach nun im Schnitt davon aus, dass die US-Zinsen Ende 2015 bei 1,125 Prozent und Ende 2016 bei 2,5 Prozent liegen werden. Im März hatten sie im Schnitt noch 1,00 beziehungsweise 2,25 Prozent angepeilt. Am Mittwoch beließen die Banker den Zins noch auf dem Stand zwischen null und 0,25 Prozent.

Der Dow-Jones-Index schloss 0,6 Prozent fester bei 16.906 Punkten. Im Verlauf war er zwischen 16.755 und 16.911 Stellen gependelt. Der breiter gefasste S&P-500 legte 0,8 Prozent zu auf einen Rekordstand von 1956 Zähler, die Technologiebörse Nasdaq 0,6 Prozent auf 4362 Punkten. In Frankfurt schloss der Dax mit 9930 Punkten 0,1 Prozent im Plus.

Geldanlage: So sparen die Deutschen

Platz 10

Festverzinsliche Wertpapiere: 8 Prozent
Bei den Geldanlagen der Deutschen gibt 2014 laut einer TNS-Umfrage deutliche Unterschiede zum Vorjahr. Mehr als 2000 Bürger über 14 Jahren nahmen an der Umfrage des Meinungsforschungsinstituts zum Sparverhalten der Deutschen teil.
Quelle: Verband der privaten Bausparkassen

Platz 9

Aktien: 14 Prozent

Patz 8

Investmentfonds: 20 Prozent

Platz 7

Riester-Rente: 22 Prozent

Platz 6

Immobilien: 25 Prozent

Platz 5

Kurzfristige Geldanlagen: 32 Prozent

Platz 4

Renten- und Kapital-LV: 35 Prozent

Platz 3

Sparen auf Girokonto: 37 Prozent

Platz 2

Bausparvertrag: 37 Prozent

Platz 1

Sparbuch und Spareinlagen: 51 Prozent

Die beliebteste Geldanlage ist mit 51 Prozent zwar immer noch das Sparbuch. Es verzeichnete im Vergleich zu 2013 jedoch einen Rückgang um vier Prozentpunkte.

Leichte Abstriche machte die Fed bei ihren Prognosen für die Wirtschaftsentwicklung 2014. Hier sagen die Notenbanker jetzt ein Plus von maximal 2,3 Prozent voraus, im März waren es noch bis zu drei Prozent. An den Prognosen für die kommenden Jahre machte die Fed jedoch keine Abstriche. Den Umfang der monatlichen Anleihen-Aufkäufe kappte die Notenbank wie erwartet um zehn auf nun noch 35 Milliarden Dollar.

Bei den Einzelwerten stiegen Adobe um 8,2 Prozent. Der Photoshop-Entwickler hatte ein überraschend starkes Umsatz- und Gewinnplus ausgewiesen.

Auch das Quartalsergebnis des Deutsche-Post -Rivalen FedEx übertraf die Markterwartungen. FedEx-Titel stiegen um 6,2 Prozent.

Amazon steigt ins Smartphone-Geschäft ein und stellte sein "Fire" vor. Der Konzern stellt sich damit der Konkurrenz insbesondere von Apple und Samsung . Amazon-Aktien stiegen um 2,6 Prozent.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 0,62 Milliarden Aktien den Besitzer. 2222 Werte legten zu, 806 gaben nach und 146 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,86 Milliarden Aktien 1679 im Plus, 963 im Minus und 137 unverändert.

US-Staatsanleihen legten zu. Die Fed habe sich nach ihrer Zinssitzung deutlich moderater zur Geldpolitik geäußert als von vielen Anlegern erwartet, sagten Händler. Die zehnjährigen Bonds stiegen um 17/32 auf 99-05/32. Sie rentierten mit 2,593 Prozent. Die 30-Jährigen kletterten um 23/32 auf 99/13-32 und hatten eine Rendite von 3,406 Prozent.

Von

rtr

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