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31.03.2011

22:51 Uhr

Börse New York

Wall Street schließt uneinheitlich

Die wichtigsten US-Indizes gehen mit geringen Verlusten oder Gewinnen aus dem Handel. Auch ein Rückgang der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe konnte keine Impulse geben.

Händler an der Wall Street: Das Handelsvolumen liegt so niedrig wie selten zuvor in diesem Jahr. Quelle: dapd

Händler an der Wall Street: Das Handelsvolumen liegt so niedrig wie selten zuvor in diesem Jahr.

New YorkAm Tag vor Veröffentlichung wichtiger US-Arbeitsmarktdaten hat die die Wall Street uneinheitlich geschlossen. Nach wenig Bewegung im Handelsverlauf stand am Donnerstag am Ende für Dow Jones und S&P ein leichtes Minus, während der Nasdaq zulegte. Investoren warteten auf die Veröffentlichung der monatlichen Arbeitsmarktdaten am Freitag (14.30 Uhr MESZ). Analysten gehen im Durchschnitt davon aus, dass im März 190.000 Stellen geschaffen wurden. Eine starke Abweichung würde wohl für größere Bewegung am Markt sorgen.

Am Donnerstag konnte auch ein leichter Rückgang der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe dem Markt keine Impulse geben. Wegen der Unsicherheiten angesichts der Atomkatastrophe in Japan und der Unruhen in der arabischen Welt hielten sich Anleger vor der bald beginnenden Berichtssaison weiter zurück. Das Handelsvolumen in dieser Woche lag so niedrig wie selten zuvor in diesem Jahr.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,25 Prozent niedriger bei 12.319 Punkten. Im Handelsverlauf pendelte er zwischen 12.319 und 12.381 Stellen.

Beim breiter gefassten S&P-500-Index betrug das Minus 0,2 Prozent auf 1325 Zähler.

Der Technologie-Index Nasdaq legte um 0,15 Prozent auf 2781 Punkte zu.

In Frankfurt schloss der Dax um 0,2 Prozent niedriger bei 7041 Stellen.

Im Blickpunkt stand Starinvestor Warren Buffett. Der aussichtsreichste Kandidat für seine Nachfolge als Chef der Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway trat nach einem umstrittenen Aktienkauf zurück. Die Aktien von Berkshire Hathaway gaben 2,2 Prozent nach. Die Nachfolgefrage bei Berkshire ist von besonderer Bedeutung, denn kaum ein anderes Unternehmen ist so stark mit seinem Chef verbunden.

Die Papiere des Versicherers American International Group fielen um 2,5 Prozent. Der staatlich gestützte Konzern blitzte mit seinen Plänen zum Rückkauf eines Anleihepakts bei der US-Notenbank ab. Die Federal Reserve will die mit Hypotheken besicherten Wertpapiere lieber in mehreren Schritten am Finanzmarkt verkaufen, um einen besseren Preis zu erzielen. Die Fed hatte die Papiere von AIG übernommen, als der Staat den Konzern im Zuge der Finanzkrise 2008 vor dem Kollaps rettete.

Auf der Überholspur waren Aktien des Elektroautoherstellers Tesla, die 17 Prozent zulegten. Die Investmentbank Morgan Stanley hält den Markt für unterbewertet und stufte Tesla-Papiere hoch.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,08 Milliarden Aktien den Besitzer.

1746 Werte legten zu, 1241 gaben nach, und 108 blieben unverändert.

An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,92 Milliarden Aktien 1494 im Plus, 1117 im Minus und 122 unverändert.

An den US-Kreditmärkten sanken die zehnjährigen Staatsanleihen um 07/32 auf 101-10/32. Sie rentierten mit 3,467 Prozent. Die 30-jährigen Bonds lagen mit 02/32 auf 103-30/32 im Minus und hatten eine Rendite von 4,509 Prozent.

Von

rtr

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