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12.02.2013

22:30 Uhr

Börse New York

Wall Street schließt vor Obama-Rede uneinheitlich

Vor der mit Spannung erwarteten Rede von US-Präsident Barack Obama zur Lage der Nation zeigen sich die Börsen in New York kaum verändert. Mit Enttäuschung nahmen die Anleger die Zahlen von Coca-Cola auf.

Broker an der New Yorker Wall Street. ap

Broker an der New Yorker Wall Street.

New YorkDie US-Börsen haben am Dienstag vor einer mit Spannung erwarteten Ansprache von US-Präsident Barack Obama uneinheitlich geschlossen. Die wirtschaftliche Situation sollte eines der Hauptthemen von Obamas Rede zur Lage der Nation werden. Anleger wollten besonders auf Aussagen zum Haushaltsstreit mit den Republikanern achten. Bleibt eine Einigung aus, treten am 1. März automatisch Ausgabenkürzungen in Kraft. "Wir warten ab, wie der Marschbefehl für die kommenden vier Jahre lautet", sagte Kim Forrest von Fort Pitt Capital zur Bedeutung der Rede.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte rückte 0,3 Prozent auf 14.018 Punkte vor. Im Handelsverlauf bewegte sich das Marktbarometer zwischen 13.968 und 14.038 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 legte 0,2 Prozent auf 1519 Zähler zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq sank dagegen 0,2 Prozent auf 3186 Stellen.

Bei den Einzelwerten ließen Coca-Cola -Aktien 2,7 Prozent Federn, weil die jüngsten Geschäftszahlen des Softdrink-Giganten hinter den Erwartungen der Börsianer zurückblieben.

Wie der Wall-Street Handel lief

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Dagegen zogen Avon-Titel um mehr als 20 Prozent an. Der angeschlagene Kosmetikkonzern konnte seinen Umsatz steigern. Viele Anleger setzten deshalb auf eine Trendwende.

Die Aktien des Reifenherstellers Goodyear fielen um 0,4 Prozent, weil der Konzern wegen der Auto-Krise in Europa seine Geschäftsziele für dieses Jahr stutzte.

Apple-Anteilsscheine zählten mit einem Minus von 2,5 Prozent zu den Verlierern. Nach der Klage eines Hedgefonds-Mangers denkt Apple-Chef Tim Cook über eine stärkere Beteiligung der Aktionäre an den milliardenschweren Bargeld- und Wertpapierbeständen des iPhone-Herstellers nach.

Die von der US-Regierung im Zusammenhang mit der Finanzkrise verklagte Rating-Agentur Standard & Poor's verdient weiter gutes Geld. Der Überschuss des Mutter-Konzerns McGraw-Hill kletterte im vierten Quartal 2012 um mehr als drei Viertel auf 190 Millionen Dollar. Der Umsatz stieg um 22 Prozent auf 1,23 Milliarden Dollar. Börsianer ließen die Zahlen kalt: Die McGraw-Hill-Aktien büßten 0,5 Prozent ein.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 610 Millionen Aktien den Besitzer. 1913 Werte legten zu, 1051 gaben nach und 134 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,74 Milliarden Aktien 1514 im Plus, 949 im Minus und 111 unverändert.

Gestützt von leichten Aufschlägen beim Dow schloss der Dax 0,4 Prozent im Plus bei 7660,19 Zählern. Der EuroStoxx50 beendete den Tag 1,0 Prozent fester bei 2649 Punkten.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

12.02.2013, 23:25 Uhr

Alle Trader die heute immer noch der Vision des schnellen Geldes erliegen sollten sich dieses Video hier nochmal zu Gemüte führen!
Andre´Kostolany und der neue Markt: http://www.youtube.com/watch?v=v41szpvrXvM

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