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30.12.2016

19:33 Uhr

Börse New York

Wall Street schwächelt kurz vor Jahresende

Am letzten Handelstag des Jahres sind die Umsätze an der New Yorker Börse dünn geblieben: Die Indizes gaben leicht nach. Der Dow-Jones-Index bleibt deshalb auch weiterhin ein gutes Stück von der 20.000er-Marke entfernt.

Am letzten Börsentag des Jahres ist die New Yorker Börse nahezu unverändert in den Handel gestartet. dpa

Wall Street

Am letzten Börsentag des Jahres ist die New Yorker Börse nahezu unverändert in den Handel gestartet.

New YorkDie Wall Street hat am letzten Börsentag des Jahres nachgegeben. Der Handel verlief verhalten und die Umsätze blieben dünn. Die Anleger schauten bereits auf die erste Woche des neuen Börsenjahres. Von einer Flut von Konjunkturdaten erwarten sich die Marktteilnehmer Hinweise auf das Wachstum der Weltwirtschaft.

Das Hauptaugenmerk richten Anleger auf die US-Beschäftigtenzahlen am Freitag. Von ihnen erhoffen sie sich Rückschlüsse darauf, ob die US-Notenbank Fed die Zinsen 2017 wie angedeutet drei Mal anheben wird. Einen Vorgeschmack auf die offiziellen Daten geben die Zahlen der privaten Arbeitsagentur ADP am Tag zuvor.

Bereits am Mittwoch werden Investoren zudem die Worte in den Protokollen der Fed-Sitzung vom Dezember auf die Goldwaage legen, weil sie sich von ihnen Einsichten in die Entscheidungsfindung des Führungsgremiums der Zentralbank erhoffen.

Der Standardwerteindex Dow Jones gab bis zum frühen Nachmittag in New York um 0,2 Prozent auf 19.782 Punkte nach. Auch am Freitag sah es nicht danach aus, als könnte der Index erstmals in seiner über 100-jährigen Geschichte die Marke von 20.000 Punkten knacken. Der Nasdaq-Index verringerte sich um 0,9 Prozent auf 5384 Punkte. Der S&P 500 verlor 0,4 Prozent auf 2241 Punkte.

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Aufgrund politischer Turbulenzen hatten Aktienemissionen in diesem Jahr einen schweren Stand. In dieser Hinsicht dürfte sich eher wenig ändern – schließlich wird im nächsten Jahr in Europa vielerorts gewählt.

Bei den Einzelwerten fielen die Aktien von Nvidia fast vier Prozent. Ein bekannter Leerverkäufer hatte dem Chipkonzern Gegenwind für 2017 prognostiziert. Diese auch „Shorties“ genannten Marktteilnehmer setzen durch Leerverkäufe auf fallende Kurse der betreffenden Wertpapiere.

Mylan-Anteilsscheine rückten dagegen 2,2 Prozent vor. Der Pharmakonzern bringt zwei neue Nachahmerversionen auf den Markt.

Apple-Aktien ließen rund ein Prozent Federn. Laut einem Bericht der japanischen Zeitung „Nikkei“ will der Konzern im ersten Quartal die Produktion seiner iPhone-Familie um rund zehn Prozent verglichen mit dem selben Vorjahreszeitraum reduzieren.

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Am letzten Handelstag reicht dem Dax ein leichtes Plus um sich mit einem erneuten Jahreshoch zu verabschieden. Nur dank eines bärenstarken Dezembers gilt das Jahr 2016 nicht als verlorenes Jahr.

In Frankfurt beendete der Dax ein Börsenjahr das fünfte Mal in Folge mit Gewinnen. Nur während des Internet-Booms Ende der 1990er und in den Jahren bis zum Ausbruch der Finanzkrise gab es so lange Serien mit Kurssteigerungen. „2016 war doch nicht so schlecht, wie man anfangs befürchten musste“, sagte Marktanalyst Robert Halver von der Baader Bank. Auf Jahressicht steht beim Dax ein Gewinn von sieben Prozent zu Buche. Am Freitag verabschiedete er sich mit einem Plus von 0,3 Prozent auf 11.481,06 Punkten aus dem Handel. Es war der höchste Schlusskurs seit knapp eineinhalb Jahren. Der EuroStoxx50 gewann bis zum Handelsschluss in Frankfurt 0,4 Prozent auf 3284 Zähler.

Gold war 2016 ebenfalls gefragt. Der Preis für das Edelmetall gewann seit Ende 2015 neun Prozent und beendete damit eine dreijährige Talfahrt. Für den Euro war 2016 dagegen ein Verlustjahr. Er büßte rund vier Prozent auf 1,05 Dollar ein..

Von

rtr

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