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09.12.2016

22:37 Uhr

Börse New York

Wall Street setzt Rekordkurs zum Wochenschluss fort

Donald Trump scheint den US-Börsen weiterhin gut zu tun. Die Verbraucherstimmung ist in den USA so gut wie seit zwei Jahren nicht mehr. Durch die Entscheidung der EZB sind die Märkte auch in Europa gut gelaunt.

Die Aktienkurse an der Wall Street steigen seit Wochen. Grund dafür: Donald Trump. Die Investoren hoffen, dass der designierte US-Präsident eine marktfreundliche Politik verfolgen wird. Reuters

Dow Jones

Die Aktienkurse an der Wall Street steigen seit Wochen. Grund dafür: Donald Trump. Die Investoren hoffen, dass der designierte US-Präsident eine marktfreundliche Politik verfolgen wird.

New YorkDie Rekordjagd an den US-Börsen geht auch am Freitag weiter. Investoren setzen nach wie vor auf eine marktfreundliche Politik des künftigen US-Präsidenten Donald Trump. Die gute Stimmung wurde zudem von positiven Konjunkturdaten unterstützt. Die Kauflaune der US-Konsumenten hellte sich nach dem Sieg Trumps bei der Präsidentenwahl überraschend kräftig auf. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen stieg im Dezember auf 98,0 Punkte nach 93,8 Zählern im Vormonat. Dies ist der höchste Wert seit fast zwei Jahren.

Von Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich mit einem Anstieg auf 94,5 Zähler gerechnet. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss in New York um 0,72 Prozent auf 19.756,85 Punkte höher. Der breiter gefasste S&P-500 erhöhte sich um 0,59 Prozent auf 2259,53 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,5 Prozent auf 5444 Stellen. Alle Marktbarometer hatten bereits am Donnerstag neue Höchststände markiert.

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Gefragt waren zum Wochenschluss die Papiere von Biogen, die zeitweise knapp fünf Prozent in die Höhe kletterten. Hintergrund war eine positive Studie zu dem Alzheimer-Medikament des US-Pharmaherstellers. Dagegen trennten sich die Anleger in Scharen von Anteilsscheinen von Restoration Hardware. Der Möbelhändler schraubte seine Erwartungen an das vierte Quartal zurück, da die Geschäfte im Vorweihnachtsgeschäft nur schleppend laufen. Die Aktie brach knapp 18 Prozent ein. Ein Führungswechsel beim Getränkekonzern Coca-Cola kam bei Anlegern gut an. Der langjährige Vorstandschef Muhtar Kent kündigte seinen Rückzug an. Ab Mai soll der bislang für das operative Tagesgeschäft zuständige Manager, James Quincey, übernehmen. Die Aktien stiegen 2,8 Prozent.

Der US-Konzern 21st Century Fox will den Bezahlsender Sky ganz kontrollieren. Fox sei mit einer Offerte an die Briten herangetreten, teilte Sky mit. Das Gebot von 10,75 Pfund je Aktie bewertet Sky insgesamt mit rund 18 Milliarden Pfund. Für die ausstehenden Anteile will Fox somit nach Reuters-Berechnungen 11,25 Milliarden Pfund auf den Tisch legen. Die Amerikaner halten bereits 39 Prozent an Sky. Nach der Ankündigung schossen Sky-Aktien in London in die Höhe und gingen mit einem Plus von 27 Prozent bei 9,99 Pfund aus dem Handel. Fox-Papiere gaben dagegen in New York drei Prozent nach.

An den europäischen Aktienmärkten sorgte die vorgezogene Weihnachtsbescherung durch EZB-Chef Mario Draghi weiter für gute Laune. Der Dax schloss 0,2 Prozent höher und markierte mit 11.203 Punkten den dritten Tag in Folge ein frisches Jahreshoch. Mit einem Kursplus von insgesamt 6,6 Prozent gelang ihm zudem der größte Wochengewinn seit rund einem Jahr. Die Europäische Zentralbank (EZB) will ab April 2017 das Volumen ihrer monatlichen Wertpapierkäufe auf 60 von 80 Milliarden Euro reduzieren, gleichzeitig verlängerte sie das sogenannte Quantitative Easing (QE) aber überraschend deutlich um neun Monate. Der EuroStoxx50 gewann 0,4 Prozent auf 3197 Zähler.

Von

rtr

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