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21.07.2017

01:20 Uhr

Börse New York

Wall Street tritt auf der Stelle

Die US-Börsen zeigen im Bann der Bilanzsaison kaum Lust auf Bewegung. Die Aktien von T-Mobile US kletterten allerdings aufwärts - American Express wiederum enttäuschte die Anleger.

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New YorkDie US-Börsen haben sich im Bann der Bilanzsaison am Donnerstag kaum bewegt. Aus Enttäuschung über die Zahlen von großen Firmen wie American Express oder Philip Morris hielten sich Wall-Street-Anleger zurück. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,1 Prozent tiefer auf 21.611 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 trat bei 2473 Zählern auf der Stelle. Der Index der Technologiebörse Nasdaq erhöhte sich um 0,1 Prozent auf 6390 Punkte.

Bei den Einzelwerten gingen die Aktien von T-Mobile US auf Achterbahnfahrt. Die US-Mobilfunktochter der Deutschen Telekom übertraf im zweiten Quartal die Erwartungen und geht nun gestärkt einer möglichen Konsolidierung des Marktes in den USA entgegen. Nach einem kräftigen Plus im frühen Handel schlossen sie 1,4 Prozent im Minus.

Auf den Verkaufslisten standen Papiere von American Express oder Philip Morris. Der Zigarettenproduzent enttäuschte den Markt mit seiner Bilanz, die Aktien gaben 1,4 Prozent nach. Der Gewinn von American Express fiel um 33 Prozent, die Papiere daraufhin um 0,7 Prozent.

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Die Erwartungen an den US-Präsidenten waren gewaltig. Doch mit dem Flop der Gesundheitsreform verlieren viele Investoren den Glauben an seine Wirtschaftspläne. Die Folge: Der Dollar verliert an Wert, der Euro-Kurs steigt.

Der Chipkonzern Qualcomm erlitt im abgelaufenen Quartal einen Gewinneinbruch. Der Überschuss fiel auf 866 Millionen Dollar von 1,44 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum, während der Umsatz um elf Prozent auf 5,4 Milliarden Dollar sank. Qualcomm führte die Entwicklung zum Teil auf den Patentstreit mit Apple zurück. Die Qualcomm-Aktie brach rund fünf Prozent ein.

Spekulationen auf ein baldiges Ende der Geldschwemme in der Euro-Zone trieben den Euro am Donnerstag auf den höchsten Stand seit zwei Jahren. Die Gemeinschaftswährung verteuerte sich um 1,2 Prozent auf 1,1655 Dollar, nachdem EZB-Präsident Mario Draghi eine Überprüfung des umstrittenen Anleihekaufprogramms für Herbst in Aussicht gestellt hat. "Die Märkte übersetzen Draghis Äußerungen dahingehend, dass vonseiten der EZB ein neuer Wind bläst und sie die Zügel anzieht", sagte Analyst Jochen Stanzl vom Brokerhaus CMC Markets.

Den Aktienanlegern in Europa schmeckte der Euro-Höhenflug jedoch gar nicht. Dax und EuroStoxx50 gaben ihre kompletten Tagesgewinne ab und schlossen unverändert mit 12.447 und 3499 Punkten. Ein starker Euro macht Waren aus Europa im Welthandel teurer und die Firmen damit weniger wettbewerbsfähig.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 750 Millionen Aktien den Besitzer. 1426 Werte legten zu, 1437 gaben nach und 193 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,79 Milliarden Aktien 1500 im Plus, 1310 im Minus und 255 unverändert.

Die US-Kreditmärkte bewegten sich kaum. Die zehnjährigen Staatsanleihen gewannen 1/32 auf 100-31/32. Die Rendite sank auf 2,2624 Prozent. Der 30-jährige Bond erhöhte sich um 8/32 auf 103-11/32 und rentierte mit 2,8323 Prozent.

Von

rtr

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