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26.05.2017

22:51 Uhr

Börse New York

Wall Street tritt nach BIP-Zahlen auf der Stelle

Die US-Wirtschaft ist im ersten Quartal des Jahres stärker gewachsen als geschätzt. Die Dynamik blieb aber hinter der des Vorjahres. Das hemmt den Schwung. Nach einer soliden Serie stagnieren die Kurse am Freitag.

US-Anleger verbuchen Verluste: An der Wall Street standen am Montag unter anderem Apple-Aktien im Fokus. Reuters

Wall Street

US-Anleger verbuchen Verluste: An der Wall Street standen am Montag unter anderem Apple-Aktien im Fokus.

New YorkDie Wall Street hat nach sechs Handelstagen mit Zuwächsen zum Wochenschluss eine Verschnaufpause eingelegt. Anleger hielten sich zurück angesichts des bevorstehenden Wochenendes, das wegen eines Feiertags am Montag länger ausfällt. Außerdem könne sich jederzeit wieder Anlass zur Sorge wegen der geopolitischen Lage bieten, sagte Andre Bakhos vom Anlageberater Janlyn Capital. Einige Investoren machten nach der längsten Gewinnstrecke seit Februar Analysten zufolge am Freitag auch Kasse.

Auch die jüngsten Konjunkturdaten lieferten keine echten Impulse: So wuchs die US-Wirtschaft laut der zweiten Schätzung zwar deutlicher als ursprünglich gedacht. Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im ersten Quartal war aber nach wie vor das schwächste seit einem Jahr.

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Der Dow Jones schloss 0,01 Prozent tiefer bei 21.080 Zählern. Der S&P 500 legte indes 0,03 Prozent auf 2415 und die Technologiebörse Nasdaq um 0,08 Prozent auf 6210 Stellen zu. Für die abgelaufene Woche ergibt sich damit für den Dow ein Zuwachs von 1,3 Prozent, für den S&P von 1,4 und für die Nasdaq von 2,1 Prozent. Politische Unsicherheiten ließen auch Europas Anleger vorsichtig agieren. Der Dax schloss rund 0,2 Prozent schwächer bei 12.602. Der EuroStoxx50 ging insgesamt 0,1 Prozent tiefer bei 3579 Punkten aus dem Handel.

Gefragt waren in New York die Aktien von Einzelhändlern. Costco Wholesale stiegen nach der Vorlage von Geschäftszahlen 2,1 Prozent. Deckers Outdoor schossen sogar 16 Prozent in die Höhe.

Zu den großen Verlierern zählten dagegen die Papiere von Gamestop, die 6,8 Prozent an Wert einbüßten. Der Videospiele-Händler hielt an seiner Jahresprognose fest, obwohl sein Quartalsgewinn höher als erwartet ausfiel.

Von

rtr

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