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28.03.2014

21:44 Uhr

Börse New York

Wall Street zieht leicht an

Der Ministerpräsident aus dem Reich der Mitte brachte mögliche Staatshilfen für Chinas Wirtschaft ins Spiel. Das trieb die US-Börsen zum Wochenschluss voran. Blackberry gehörte jedoch zu den Verlieren.

Broker an den Börsen Big Apples: Der Schwung europäischer Börsen erleichtert den frühen Handel bei Dow & Co. AFP

Broker an den Börsen Big Apples: Der Schwung europäischer Börsen erleichtert den frühen Handel bei Dow & Co.

New York Die Aussicht auf chinesische Staatshilfen zur Ankurbelung der Konjunktur hat die Wall Street am Freitag gestützt. Ministerpräsident Li Keqiang hatte erklärt, die Regierung werde sich gegen ein Abflauen der Wirtschaft stemmen. Zuletzt hatte es Sorgen an den Finanzmärkten gegeben, eine maue chinesische Konjunktur könne auch auf die Weltwirtschaft durchschlagen. "Wir sehen heute eine Erholung, aber es gibt einige Faktoren, die darauf hindeuten, dass wir vor einer deutlichen Korrektur stehen", warnte ein Börsianer.

Wie der Wall Street Handel lief

Video: Wie der Wall Street Handel lief

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Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,4 Prozent höher auf 16.323 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 stieg um 0,5 Prozent auf 1857 Zähler. Der Nasdaq -Index erhöhte sich um 0,1 Prozent auf 4155 Punkte. Im Wochenvergleich legte der Dow um 0,1 Prozent zu, während der S&P-Index 0,5 Prozent und der Nasdaq-Index sogar 2,8 Prozent Federn ließen.

In Frankfurt übersprang der Dax die Marke von 9500 Punkten und schloss 1,4 Prozent fester bei 9587 Zählern. Im Vergleich zur Vorwoche legte der deutsche Leitindex 2,6 Prozent zu. Der EuroStoxx50 gewann am Freitag 1,2 Prozent auf 3170 Stellen.

Die Stimmung der US-Konsumenten trübte sich im März leicht ein. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen sank auf 80,0 Punkte von 81,6 Zählern im Februar. Analysten hatten mit 80,5 Punkten gerechnet. Die Amerikaner blickten etwas skeptischer sowohl auf die aktuelle Lage der gesamten Wirtschaft als auch auf deren Aussichten.

Unter den Einzelwerten in den USA stand Blackberry im Fokus, dessen Aktien zunächst vier Prozent zulegten, später aber sogar sieben Prozent im Minus schlossen. Der Smartphonehersteller verkaufte weniger Geräte, verringerte aber seinen Verlust.

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Die Anleger reagieren nervös. Ein negativer Ausblick reicht, um eine Aktie massiv einbrechen zu lassen. Streiks und schlechte Zahlen reißen andere Titel nach unten. Die positiven Überraschungen gibt es aber auch.

Die Aktien des Linux-Spezialisten Red Hat fielen knapp sieben Prozent. Das Software-Unternehmen hatte zwar mit seinen Quartalsgewinn positiv überrascht, blieb mit dem Ausblick aber hinter den Markterwartungen zurück.

Aktien von Visa gaben indes 1,7 Prozent nach. Der Einzelhändler Wal-Mart wirft dem Kreditkarten-Anbieter vor, zu hohe Gebühren zu verlangen und verklagt Visa deshalb auf fünf Milliarden Dollar Schadenersatz.

Zu den Gewinnern gehörten Idera Pharmaceuticals, die um 18 Prozent stiegen. Das Unternehmen hatte über ermutigende Zwischenschritte bei einer Medikamentenstudie berichtet.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 640 Millionen Aktien den Besitzer. 2162 Werte legten zu, 851 gaben nach und 156 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,02 Milliarden Aktien 1320 im Plus, 1282 im Minus und 124 unverändert

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