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28.06.2013

02:11 Uhr

Börse New York

Wall Street zurück auf der Gewinnstraße

Die US-Notenbank hat es offenbar geschafft, die Ängste an der Wall Street nachhaltig zu zerstreuen. Die Wall Street schließt zum dritten Tag in Folge im Plus.

Händler an der New York Stock Exchange. ap

Händler an der New York Stock Exchange.

New YorkBeruhigende Signale der Federal Reserve und ermutigende Konjunkturdaten haben der Wall Street den dritten Gewinntag in Folge beschert. Vertreter der US-Notenbank bemühten sich am Donnerstag, die Furcht der Anleger vor einem schon baldigen Ausstieg aus der ultralaxen Geldpolitik zu zerstreuen. Händler verwiesen zudem auf die positiven Signale vom Arbeitsmarkt.

So ging die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche um 9000 auf saisonbereinigt 346.000 zurück, was auf ein stärkere Konjunktur hindeutet. Zugleich stiegen im vergangenen Monat die Konsumausgaben der Amerikaner um 0,3 Prozent. Gefördert wird die Kauflaune von den Einkommen, die mit 0,5 Prozent so stark zulegten wie seit Februar nicht mehr.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte pendelte im Verlauf zwischen einem Hoch von 15.075 und einem Tief von 14.921 Punkten. Er schloss mit einem Plus von 0,8 Prozent auf 15.024 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500 erhöhte sich um 0,6 Prozent auf 1613 Stellen. Der Index der Technologiebörse Nasdaq rückte um 0,8 Prozent auf 3401 Punkte vor. In Frankfurt schloss der Dax 0,6 Prozent fester bei 7990 Zählern, nachdem er anfangs noch unverändert notiert hatte.

Wie der Wall-Street-Handel lief

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Die Märkte hätten auf die Äußerungen von Fed-Chef Ben Bernanke über eine mögliche Reduzierung des Anleihenkaufprogramms überreagiert, sagte Jerome Powell, hochrangiges Mitglied der Notenbankzentrale in Washington. Die Anleger rechneten zudem zu früh mit einer ersten Zinsanhebung.

Nach den Worten des Präsidenten der New Yorker Fed, William Dudley, würde die Notenbank ein aggressiveres Anleihenkaufprogramm auflegen als Bernanke in Aussicht gestellt habe, falls sich der US-Arbeitsmarkt nicht wie erhofft entwickeln sollte.

Später meldete sich auch noch der Präsident der Fed von Atlanta, Dennis Lockhart, zu Wort: Die Entwicklung der Wirtschaft sei ausschlaggebend für den Kurs der Fed, sagte er. Es gebe keine vorgegebene Geschwindigkeit oder einen genau festgelegten Termin für den Ausstieg.

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