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11.02.2016

23:34 Uhr

Börse New York

Wall Street zweifelt an der Weltwirtschaft

Die Aktien der US-Banken haben es am Donnerstag ihren europäischen Konkurrenten gleichgetan: Sie rutschten ab. Unter US-Anlegern regierte der Pessimismus. Gegen Ende dämpfte eine Nachricht die Kursverluste etwas ab.

Die Börsianer müssen am Donnerstag Verluste verkraften. ap

Händler am New York Stock Exchange

Die Börsianer müssen am Donnerstag Verluste verkraften.

New YorkSorgen um die Weltwirtschaft haben am Donnerstag auch an der Wall Street für weitere Kursverluste gesorgt. Wie in Europa standen vor allem Bankaktien unter Druck. Gesucht waren dagegen vor allem als sicher geltende Werte wie Gold und der japanische Yen.

Im späten Handel verringerten sich die Kursverluste etwas. Händler verwiesen auf einen Medienbericht, wonach die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) zu einer Zusammenarbeit zur abgestimmten Kürzung der Förderung bereit ist. Der vergleichbar niedrige Ölpreis hält gegenwärtig die Weltwirtschaft in Atem.

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"Hauptfaktor ist der immense Pessimismus an den Märkten", sagte Steven Englander, Währungsstratege bei der Citigroup. Die Anleger seien ausschließlich auf Sicherheit bedacht.

Investoren zweifeln daran, dass die lockere Geldpolitik der Notenbanken ausreichen wird, um die Konjunktur zu stützen. "Die Zentralbanken haben zu außerordentlichen Maßnahmen gegriffen in den vergangenen Jahren", sagte Anlagestratege Brad McMillan vom Handelshaus Commonwealth Financial Network. "Und jetzt sehen wir, dass dies nicht so effektiv war, wie wir alle dachten."

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 1,6 Prozent schwächer mit 15.660 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 fiel 1,2 Prozent auf 1829 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,4 Prozent auf 4266 Punkte. In Frankfurt ging der Dax 2,9 Prozent im Minus auf knapp 8753 Punkten aus dem Handel und markierte damit den niedrigsten Schlusskurs seit Oktober 2014.

Die Ölpreise fielen erneut, was die Ängste der Börsianer vor einer sich weiter drehenden wirtschaftlichen Abwärtsspirale vergrößerte. Bereits an den Börsen Europas war es deutlich nach unten gegangen.

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