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19.02.2015

19:47 Uhr

Börse New York

Zitterpartie um Griechenland lastet auf US-Börsen

Nicht nur die Zitterpartie um Griechenland lastet auf den US-Börsen, eine Lösung im Schuldenstreit ist ungewiss. Auch Einzelhändler Wal-Mart enttäuscht seine Anleger mit seiner Prognose. Die Energiewerte sind im Minus.

US-Händler warten auf die Veröffentlichung der Fed-Protokolle. Die Kurse an der Wall Street geben nach. AFP

Dow Jones

US-Händler warten auf die Veröffentlichung der Fed-Protokolle. Die Kurse an der Wall Street geben nach.

New YorkDie Unsicherheit über Griechenlands Verbleib in der Euro-Zone hat am Donnerstag für Zurückhaltung an der Wall Street gesorgt. Viele Anleger gingen auf Nummer sicher, da sich im europäischen Schuldenstreit weiter keine Lösung abzeichnete.

Zwar stellte die Regierung in Athen einen Antrag auf Verlängerung der Kredithilfen. Deutschland und Finnland wiesen diesen aber als unzureichend zurück. Frankreich äußerte sich zuversichtlich, dass noch eine Lösung gefunden werden kann.

Die Euro-Finanzminister treffen sich am Freitag in Brüssel zu den entscheidenden Beratungen über den griechischen Antrag. „Derzeit ist kaum zu erwarten, dass die Situation in Griechenland dramatische Auswirkungen auf die USA haben wird – außer dass sie eine Menge Volatilität mit sich bringt“, sagte Portfoliomanager Clem Miller von Wilmington Internationale Funds.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte im frühen New Yorker Nachmittagshandel 0,3 Prozent tiefer bei 17.973 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 verlor 0,2 Prozent auf 2096 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq sank 0,3 Prozent auf 4921 Punkte. In Frankfurt schloss der Dax erstmals in seiner Geschichte über der Marke von 11.000 Punkten und verabschiedete sich 0,4 Prozent fester bei 11.001,94 Zählern.

An den US-Aktienmärkten standen insbesondere Energiewerte im Blick, die ein deutlicher Rückgang des Ölpreises unter Druck setzte. Exxon Mobil verloren ein Prozent, ConocoPhillips gaben 0,5 Prozent nach.

Wal-Mart büßten 2,7 Prozent ein. Der Einzelhandelsriese senkte seine Umsatzprognose fürs laufende Geschäftsjahr und begründete dies mit nachteiligen Effekten durch den starken Dollar.

Auf der Gewinnerseite standen dagegen Priceline, die 8,2 Prozent in die Höhe schossen. Die Quartalszahlen des Internet-Reisebüros fielen besser aus als erwartet.

Von

rtr

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