Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

10.12.2013

08:52 Uhr

Börse Tokio

Abschläge an Japans Aktienmärkten

Die Anleger am japanischen Aktienmarkt nehmen Gewinne mit. Sie reagieren damit auch auf eine Rally zum Wochenstart, als der Nikkei mehr als zwei Prozent zulegte.

Anzeige des Nikkei-Kurses in Tokio. Reuters

Anzeige des Nikkei-Kurses in Tokio.

TokioGewinnmitnahmen haben am Dienstag die asiatischen Aktienmärkte belastet. Viele Anleger hielten sich zudem vor der Sitzung der US-Notenbank Fed in der kommenden Woche zurück. Es ist die letzte in diesem Jahr. Die Geldschwemme der US-Zentralbank hatte in den vergangenen Monaten weltweit die Börsen befeuert.

Eine Reuters-Umfrage zeigte am Montag, dass eine Reduzierung der massiven Konjunkturhilfen für März erwartet wird. Mehrere Fed-Vertreter deuteten zuletzt aber an, dass die Fed ihr Anleihenkaufprogramm im Volumen von 85 Milliarden Dollar im Monat bereits früher als erwartet zurückfahren könnte. Der Grund seien die überraschend positiven Daten vom US-Arbeitsmarkt aus der vergangenen Woche.

Der MSCI-Index für die Region Asien-Pazifik unter Ausschluss von Japan lag 0,1 Prozent im Minus. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index in Tokio verlor 0,25 Prozent auf 15.611 Punkte. Am Tag zuvor hatte der Nikkei-Index mit einem Plus von 2,3 Prozent den stärksten Tagesgewinn seit drei Monaten verbucht. Angetrieben durch die lockere Geldpolitik der japanischen Notenbank hat der Nikkei in diesem Jahr bislang 50 Prozent zugelegt.

Aktien im Fokus: Diese Technologieaktien haben Kurspotenzial

Aktien im Fokus

Diese Technologieaktien haben Kurspotenzial

Aktien für den Renditehunger des mutigen Anlegers: Kleine Wachstumswerte, mit denen Aktionäre viel riskieren, aber auch viel gewinnen können. Eine Übersicht von aussichtsreichen Technologieaktien.

Fast zwei Drittel der japanischen Firmen rechnen damit, dass die Bank of Japan in der ersten Jahreshälfte 2014 ihre Konjunkturhilfen weiter hochfahren will, wie eine Reuters-Umfrage am Dienstag zeigte. Der Druck auf den Yen bleibt damit weiter bestehen.

Der Euro kletterte am Dienstag auf ein Fünf-Jahres-Hoch zum Yen und erreichte zum Dollar den höchsten Stand seit sechs Wochen. Nach 1,3739 Dollar am Vorabend in den USA, notierte er in Fernost bei 1,3752 Dollar. Händler begründeten die Entwicklung mit weiter abnehmenden Spekulationen auf zusätzliche geldpolitische Anreize der Europäischen Zentralbank.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×