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01.10.2012

08:59 Uhr

Börse Tokio

Aktien starten in Asien schwach in die Woche

Die Stimmung in der japanischen Wirtschaft hat sich verschlechtert. Das hat den Aktienmarkt in Tokio auf ein Drei-Wochen-Tief gezogen. Die chinesischen Märkte sind die ganze Woche feiertagsbedingt geschlossen

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TokioIn Asien haben die Aktienmärkte einen verhaltenen Wochenstart hingelegt. Viele Marktplätze blieben am Montag feiertagsbedingt ganz geschlossen, dazu zählten die in China einschließlich Hongkongs sowie Südkorea, weshalb die Handelsvolumina insgesamt dünn blieben. In China bleiben die Finanzmärkte sogar die ganze Woche geschlossen.

Die anhaltende Unsicherheit über die weitere Entwicklung Spaniens in der europäischen Schuldenkrise sowie schwache Daten zur chinesischen Industrie belasteten die Stimmung, sagten Händler. Der Euro notierte in Fernost mit Kursen von rund 1,2825 Dollar etwas geringer als zuletzt in New York.

In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,8 Prozent schwächer bei 8796 Punkten - der niedrigste Stand seit drei Wochen. Der breiter gefasste Topix-Index fiel 0,7 Prozent auf 732 Punkte.

Händler führten die Kursabschläge auch auf die anhaltenden Ängste vor einem globalen Wirtschaftsabschwung und eine Verschlechterung der Stimmung in Japans Wirtschaft zurück. Das Vertrauen in die Perspektiven der heimischen Volkswirtschaft schwächte sich in den drei Monaten bis September ab und erreichte ein Minus von drei Punkten, wie aus dem Konjunkturbericht (Tankan) der japanischen Notenbank hervorging.

Der Tag an den Märkten (Stand: 17:55 Uhr)

Dax

+ 1,0 Prozent

Euro Stoxx 50

+ 1,25 Prozent

Dow Jones

+ 0,35 Prozent

Nikkei

- 0,58 Prozent (Schlusskurs vom 11.10)

Euro

1,2921 Dollar (+ 0,4 Prozent)

Gold

1.769 Dollar (+ 0,4 Prozent)

Öl (Brent)

116,48 Dollar (+ 1,3 Prozent)

Auch die Daten aus China sorgten nicht für große Kauflaune in Asien. Die Industrie des Landes hat sich einer offiziellen Umfrage zufolge im September zwar etwas erholt, der amtliche Einkaufsmanagerindex verharrte aber unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans sank um 0,3 Prozent.

Noch am Montag sollten auch die Einkaufsmanagerindizes für die Industrie der Euro-Zone sowie für die USA veröffentlicht werden. Wichtigstes Datum diese Woche ist aber der US-Arbeitsmarktbericht, der für Freitag erwartet wird. Zudem steht eine Reihe von Zentralbank-Treffen an: Am Dienstag startet die australische Notenbank, gefolgt von der Europäischen Zentralbank (EZB), der Bank von England sowie der Bank von Japan. Investoren dürften sich vorher mit großen Engagements am Aktienmarkt zurückhalten.

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Chinas Industrie hat sich einer offiziellen Umfrage zufolge im September erholt. Wie die nationale Statistikbehörde am Montag mitteilte, legte der amtliche Einkaufsmanagerindex (PMI) - wie von Analysten erwartet - zu auf 49,8 Punkte. Er liegt damit nur noch knapp unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Im August hatte das Barometer mit 49,2 Punkten den schwächsten Stand seit November 2011 markiert.

Erste Hinweise zur chinesischen Industrie liefert vor dem offiziellen Einkaufsmanagerindex traditionell der Index der Großbank HSBC, der im September auf 47,9 (August: 47,6) Zähler stieg. Das HSBC-Barometer berücksichtigt allerdings vor allem mittelständische Firmen in privater Hand, die einen schlechteren Zugang zu Bankkrediten haben als die staatlichen Großunternehmen. Deren Geschäftstätigkeit bildet der offizielle Einkaufsmanagerindex der Regierung ab.

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Von

rtr

Kommentare (1)

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nanoflo

01.10.2012, 06:46 Uhr

Nikkei-Index verliert mehr als ein Prozent!!!!!!!!!!!
Die Welt geht unter.lol
Wie gut das es sich nicht um eine gedruckte Ausgabe handelt!
Wäre Schade um das Papier gewsen für so einen Sinnfreien und total belanglosen Text!
Was sind heute noch 1%???????????
20% wäre eine Meldung wert, aber drunter nicht!
Solche Schwankungen sind normal!

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