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27.11.2013

08:44 Uhr

Börse Tokio

Anleger in Japan nehmen Gewinne mit

An den Aktienmärkten in Asien fehlten die Impulse. Die Börse in Tokio hat leichter tendiert. Börsianer liegen jedoch schon auf der Lauer und warten auf die nächste Kaufchance.

Passanten vor einer Kursanzeige in Tokio. Reuters

Passanten vor einer Kursanzeige in Tokio.

TokioInvestoren an den asiatischen Aktienmärkten haben sich am Mittwoch nach der jüngsten Rally zurückhaltend gezeigt. In Tokio drückten Gewinnmitnahmen die Börse den zweiten Tag in Folge ins Minus. Händler gingen allerdings nur von einer kurzen Schwächephase aus. Schnäppchenjäger lägen bereits auf der Lauer und hielten Ausschau nach günstigen Kaufgelegenheiten, erläuterten sie. Ermutigende Umsatzzahlen des US-Computerkonzerns Hewlett-Packard (HP) stützten zudem Technologiewerte.

Der Leitindex Nikkei fiel 0,4 Prozent auf 15.449 Punkte. Damit entfernte er sich weiter von seinem am Montag erreichten Sechs-Monats-Hochs. Zulegen konnten nach den HP-Quartalszahlen allerdings Technologiewerte. So stiegen die Aktien des Elektronikriesen Toshiba 1,2 Prozent.

Die Papiere des Kamera- und Bürogeräte-Herstellers Canon verteuerten sich um 0,8 Prozent. HP hatte zwar einen Umsatzrückgang verzeichnet, weil das Unternehmen weniger PCs und Drucker verkaufte. Dank besserer Geschäfte mit Firmenkunden fiel er aber geringer aus als von Analysten befürchtet.

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Die Panasonic -Titel kletterten sogar um mehr als drei Prozent. Der Elektronikkonzern steht Insidern zufolge vor dem Verkauf von drei Chip-Fabriken in Japan an ein Unternehmen aus Israel. Damit käme Panasonic bei seinem Konzernumbau einen weiteren Schritt voran.

Auch an den anderen asiatischen Aktienmärkten fehlten die Impulse. Der entsprechende Index notierte minimal 0,1 Prozent im Plus. Der Euro legte zu, obwohl mehrere Vertreter der Europäischen Zentralbank eine weitere Lockerung der Geldpolitik in Aussicht gestellt haben. EZB-Direktoriumsmitglied Benoit Coeure hatte am Tag zuvor sogar einen negativen Einlagezins für Banken nicht ausgeschlossen. Kreditinstitute müssten dann zahlen, wenn sie Geld bei der Zentralbank deponieren.

Gegenüber dem Yen kletterte der Euro erstmals seit vier Jahren über 138,00 Yen. Zum Dollar legte der Euro zeitweise auf 1,3600 zu, dem höchsten Stand seit Ende Oktober. Die Unsicherheit über den künftigen Kurs der US-Notenbank habe den Euro gestützt und den Dollar belastet, sagten Händler.

Von

rtr

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