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04.08.2014

09:18 Uhr

Börse Tokio

Asiens Börsen leiden unter Spannungen

Die Tokioter Börse hat am Montag nach schwachen US-Vorgaben leichte Kursverluste verbucht. Vor allem schwache Vorgaben aus den USA belasteten.

Geopolitische Spannungen belasten. ap

Geopolitische Spannungen belasten.

TokioSchwache Vorgaben der Wall Street haben die Stimmung an den Börsen in Fernost zum Wochenbeginn getrübt. Auf die Kauflaune drückten auch die gegen Russland verhängten Wirtschaftssanktionen und Argentiniens Staatspleite. In Tokio ging der Nikkei der 225 führenden Werte am Montag mit einem Minus von 0,31 Prozent bei 15.474 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste Topix verlor 0,4 Prozent auf 1276 Zähler. Der MSCI-Index asiatisch-pazifischer Aktien außerhalb Japans tendierte hingegen mit 0,4 Prozent im Plus. Analysten begründeten dies mit Gewinnen an den chinesischen Börsen, die von einer Reihe von Maßnahmen zur Belebung der Konjunktur profitierten.

Insbesondere in Japan warfen Anleger erneut Aktien aus ihren Depots. Zu den größten Verlierern gehörten Bankentitel. Die Wall Street hatte am Freitag mit Abschlägen geschlossen. In Singapur tendierte der Markt mit 0,6 Prozent im Minus. In Südkorea schloss der Leitindex mit einem Plus von 0,35 Prozent.

Die Anleger verfolgten aufmerksam die Folgen der Strafmaßnahmen gegen Russland. "Die Auswirkungen der Sanktionen könnten gewaltig sein, wenn der weltweite Konsum nicht stark genug ist", sagte ein Händler einer japanischen Bank. "Der Konsum in den USA ist Okay, aber in Japan ist er schwach und in Europa und sogar in Deutschland verliert er offenbar an Schwung."

Von

rtr

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